Streit um den Standort

Petition: Penone-Baum soll in der Karlsaue bleiben

Kassel. Dass der Penone-Baum, beliebtestes documenta-Kunstwerk der Kasseler, dauerhaft in der Stadt bleibt, ist sicher. Wie berichtet, waren genug Spenden eingegangen, um den Baum zu kaufen. Unklar ist allerdings noch, wo das Kunstwerk künftig seinen Standort haben wird.

Jetzt gibt es eine Petition im Internet, die erreichen will, dass der Bronzebaum dauerhaft an seinem bisherigen Standort in der Karlsaue bleibt.

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Das sieht Sebastian Weise-Kusche, Initiator der Online-Petition und ehemaliger weltgewandter Begleiter der d13 anders: „Der Penone-Baum fügt sich sehr harmonisch in das Parkensemble ein und stelle in keiner Weise eine Bedrohung für die historische Authentizität der Anlage dar“, sagt der 25-Jährige.

Man könne einen historischen Park nicht konservieren, er sei nun mal der gesellschaftlichen Veränderung unterworfen. Bis Anfang März soll über eine Petition Unterschriften im Internet gesammelt werden.

„Wenn die Kasseler Bürger ihren Willen auf diese Weise ausdrücken, können wir die MHK hoffentlich zum Umdenken bewegen“, sagt Weise-Kusche. Wie berichtet, setzt sich auch Oberbrügermeister Bertram Hilgen dafür ein, dass der Penone-Baum dauerhaft in der Karlsaue bleiben kann. Der Künstler Giuseppe Penone soll sich auch den Weinberg als alternativen Standort vorstellen können. (rud)

Quelle: mydocumenta

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