"Parthenon der Bücher" auf dem Friedrichsplatz

Kommentar von Werner Fritsch zu den documenta-Bauwerken

Kassel. Am Donnerstag starten die Bauarbeiten für das Kunstwerk "Parthenon der Bücher" auf dem Friedrichsplatz. Ein starkes Signal, sagt Werner Fritsch, Leiter der Kulturredaktion.

So richtig kann man sich noch nicht vorstellen, was ab Donnerstag auf dem Friedrichsplatz entsteht: Ein Bauwerk, das in Form und Dimension dem Parthenon-Tempel auf der Athener Akropolis entspricht – auf Augenhöhe mit dem Fridericianum. Auf Augenhöhe sollen sich auch die documenta-Ausstellungen in Athen und Kassel begegnen, da setzt das Athener Wahrzeichen in Kassel ein starkes Signal.

Viele werden sich erinnern, dass schon frühere documenta-Ausstellungen auf dem Friedrichsplatz ihre Statements abgegeben haben – Joseph Beuys’ Basaltstelen für das Kunstprojekt „7000 Eichen“ bei der documenta 7, Mo Edogas „Signalturm der Hoffnung“ und Jonathan Borofskys „Himmelsstürmer“ bei der documenta 9 oder auch Sanja Ivekovics Mohnfeld bei der documenta 12. Schön, dass sich die documenta 14 in diese Tradition einreiht.

Eineinhalb Wochen vor der documenta-Eröffnung in Athen senden die Bauarbeiten auf dem Friedrichsplatz noch ein weiteres Signal: Auch in Kassel ist die documenta 14 schon jetzt präsent, nicht erst ab dem 10. Juni. 

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