Kommentar zur 100 Tagen Kunst - Auf zur documenta

Journalisten und Kunstexperten sind am Mittwoch nach der Pressekonferenz von der Stadthalle zu den Ausstellungsflächen der d13 ausgeschwärmt. Jetzt geht sie also los - die documenta. Ein Kommentar von Horst Seidenfaden, HNA-Chefredakteur, zu 100 Tagen Kunst in Kassel.

Horst Seidenfaden

Vor wenigen Tagen hat die künstlerische Leiterin der documenta 13 noch verkündet, eine Million Besucher seien ein erstrebenswertes Ziel. Am Mittwoch bei der Pressekonferenz erklärte sie sinngemäß, dies interessiere sie nicht.

Das ist eine wichtige Botschaft für alle, die ab dem Wochenende die Kunstschau besuchen wollen: Man sollte sich um die eigenen Eindrücke und Erfahrungen kümmern und nicht um das häufig wirre Begleitgeschwätz der Kuratorin.

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Für Kassel und die Region beginnen spannende 100 Tage - und alle fünf Jahre ist es ein Erlebnis, wie die Menschen, die hier wohnen, sich reiben an dem, was auf sie einprasselt an Besuchern und Kunst, und wie die, die nach Kassel zu Besuch oder zum Ausstellen kommen, mit der Stadt umgehen.

In diesem Jahr wartet die documenta mit vielen Außenstandorten auf - für die Einheimischen schon immer die begehrteste Art, sich der documenta insgesamt zu nähern. Also auf zur documenta, mit Herz und Sinn und Abenteuerlust. Und im Einzelfall auch mal mit verschlossenen Ohren.

Quelle: mydocumenta

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