Tätigkeiten bei documenta seien "allerbeste Voraussetzungen"

Kulenkampff geht nach Frankfurt: Ex-documenta-Geschäftsführerin hat neuen Posten

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Annette Kulenkampff hat die Geschäftsführung des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst übernommen.

Kassel. Annette Kulenkampff, ehemalige Geschäftsführerin der documenta, hat zum 1. Juli einen neuen Posten angetreten.

In Frankfurt hat sie die Geschäftsführung des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst übernommen.

Kulenkampff soll das Institut dort organisatorisch neu aufbauen. Die seit 2008 an der TU Dortmund von den Professoren Christoph Mäckler und Wolfgang Sonne etablierte Einrichtung soll ihren Aktionsradius deutlich erweitern, wie die Wissenschaftliche Leiterin Birgit Roth ankündigt. Kulenkampff sei „eine sehr erfahrene und umsichtige Managerin“, sagt Institutsgründer und -direktor Mäckler. Zu ihren Aufgaben werde gehören, das Institut außerhalb der Fachwelt weiter zu vernetzen und gesellschaftlich zu etablieren. Ihre Tätigkeiten als Leiterin des Hatje Cantz Verlags und bei der documenta seien „allerbeste Voraussetzungen“, das Thema Stadtbaukunst zu befördern.

Kulenkampff war seit Juli 2014 bis zum Frühjahr documenta-Geschäftsführerin. Wegen des Millionendefizits der d14 ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Untreue gegen sie.

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