Kunstbesucher trotzen Hitze

Weite Anreise, entspannte Erholung: Auf den Liegestühlen in der Aue gönnen sich Mira Schaer (links) und Catherine Mc Neil aus San Francisco eine Pause.

Kassel. Es war das bislang heißeste documenta-Wochenende. Bei Temperaturen um die 30 Grad waren viele Besucher für eine Erfrischung dankbar. Es gab aber auch Menschen, die die Temperaturen in Kassel als sehr angenehm empfanden. Zwei von ihnen haben wir in der Schlange vor dem Fridericianum getroffen.

Eine Woche Kunsturlaub in Nordhessen gönnen sich Rita Jorge und Joao Seguro aus Portugal. Die Landschaftsplanerin und der Künstler sind ganz andere Temperaturen gewohnt. Sie hätten wochenlang eine Hitzewelle mit teilweise über 40 Grad gehabt, erzählen die beiden. Da sei die Sonne über Kassel doch einfach nur schön. Trotzdem freuten sie sich auf den Start ihres Rundgangs im Fridericianum. Die fast Kunst-leeren Räume im Untergeschoss, durch die ein angenehm kühler Wind als Bestandteil eines Kunstwerks weht, haben am Wochenende viele Besucher genossen.

Das gilt auch für die schattigen Plätze in der Karlsaue. Zwischen dem Hundeplatz und dem Nichtstugarten gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Rast. Mit einem leckeren documenta-Apfelsaft hatten es sich gestern auch Mira Schaer und Catherine Mc Neil aus San Francisco bequem gemacht. Die weite Anreise habe sich gelohnt, die documenta sei wirklich sehenswert. Und der tolle Park natürlich auch.

Kaum Zwischenfälle

Unter dem Strich haben sich die Menschen auf der documenta und auch auf der Wehlheider Kirmes nicht zu viel Sonne zugemutet. „Es gab nicht mehr Einsätze als sonst“, sagt Einsatzleiter Dirk Ehrlich von der Kasseler Feuerwehr. (tos)

Quelle: mydocumenta

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