Recyclinglandschaft soll Kassel und Kabul verbinden

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Lara Favoretto vor dem "Momentary Monument IV"

Kassel. Sicherlich wird dieses Kunstwerk zu den meist- und am kontroversesten diskutierten der documenta 13 gehören. Es trägt den Titel "Momentary Monument IV" und wurde von der italienischen Künstlerin Lara Favaretto errichtet.

Favaretto (39) hat für das weit ausladende Monument Schrott aus Deponien und Recyclinganlagen verwendet. Reste von Kühlschränken, Autos und Motoren sind sichtbar. Bei vielen Resten kann man nur mühsam erahnen, wozu sie mal gut waren als sie noch funktionierten.

Rundgang um das Kunstwerk

Kunst-Schrott von Deponien und Recyclinganlagen

Mit dieser Landschaft aus Metallschrott will die Künstlerin eine Beziehung zwischen dem documenta-Ort Kassel und der afghanischen Hauptstadt Kabul herstellen. Dies ganz im Sinne des Mottos der documenta 13 "Zusammenbruch und Wiederaufbau". Bis kurz vor der Eröffnung der Weltkunstschau hat Lara Favaretto an der Gestaltung der Metall-Landschaft gearbeitet. (wd)

Das "Momentary Monument IV" befindet sich am Ende des nordseitigen Bahnhofgeländes zirka 150 Meter hinter dem ehemaligen Zollamt.

Quelle: mydocumenta

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