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Neues Kunstwerk vor der documenta-Halle ist eine Art Mahnmal

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Von: Thomas Siemon

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Auf dem Friedrichsplatz entsteht ein neues Kunstwerk. Es ist ein offenes Projekt, an dem sich jeder beteiligen kann.
Auf dem Friedrichsplatz entsteht ein neues Kunstwerk. Es ist ein offenes Projekt, an dem sich jeder beteiligen kann. © Schachtschneider, Dieter

Beim Aufbau der großen Holzkonstruktion vor der documenta-Halle gab es viele interessierte Beobachter. Was wird das? Hat das etwas mit der documenta zu tun?

Kassel - Der Kasseler Architekt Christoph Hesse hat Antworten auf diese und andere Fragen. Der Aufbau sei mit der künstlerischen Leitung von Ruangrupa abgesprochen, sagt er. „Die unterstützen uns voll und ganz“, fügt er hinzu.

Unter anderem in Zusammenarbeit mit mehreren Schulen soll auf dem Friedrichsplatz eine Art Mahnmal entstehen. „Voices“, also Stimmen, lautet der Titel. Es seien Stimmen gegen Hass, der im Internet und anderswo verbreitet werde, gegen Diskriminierung und auch gegen Antisemitismus. Ein offenes Projekt, an dem sich jeder und jede beteiligen könne.

An der begehbaren Konstruktion werde weiter gebaut. Im Inneren sehe man unter der Decke viele Keile, die wie Spitzen aussehen und bedrohlich wirken. Gegen die Angst wolle man mit Botschaften auf T-Shirts Optimismus verbreiten. Heute wird die erste Schulklasse aus Nordrhein-Westfalen vor der documenta-Halle erwartet, weitere sollen folgen. (Thomas Siemon)

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