"Athen hat Kassel nicht geschadet"

Oberbürgermeister Bertram Hilgen verteidigt d14-Doppelstandort

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Bertram Hilgen

Kassel. Zum Ende seiner Amtszeit hat Oberbürgermeister Bertram Hilgen den doppelten Ausstellungs-Standort der documenta 14 noch einmal klar verteidigt.

Er sei in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der documenta aufgefordert worden, den Leiter der d14, Adam Szymczyk, in die Schranken zu weisen, damit dieser seine Athen-Pläne aufgebe. Aber: „Ein Machtwort wäre eine lebensgefährliche Aktion gewesen“, sagte Hilgen im Gespräch mit der HNA.

Der künstlerische Leiter müsse in seinem Handeln frei bleiben, betonte Hilgen. Schon jetzt lasse sich feststellen: „Athen hat dem Standort Kassel nicht geschadet, im Gegenteil“. In der griechischen Hauptstadt wird die d14 noch drei Wochen, bis zum 16. Juli, geöffnet sein. Der Flugverkehr von Kassel-Calden nach Athen ist indes schon seit gestern beendet. Die Fluggesellschaft Aegean Airlines zieht ein positives Fazit: Es habe eine große Nachfrage gegeben. Der Flughafen bezifferte die Auslastung der Verbindung auf 70 Prozent.

25 Prozent aus Deutschland

Nach Angaben der documenta wurden in Athen bislang 259 687 Besuche an den verschiedenen Ausstellungsorten gezählt. Laut Umfrage, die von der Uni Kassel mit der Uni Athen durchgeführt wurde, sind 43 Prozent griechische Besucher, ein Viertel kommt aus Deutschland, die weiteren Besucher kommen aus der ganzen Welt. 

Das gesamte Gespräch mit Bertram Hilgen lesen Sie in der gedruckten Ausgabe und im ePaper.

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