Vier andere Werke bleiben in Kassel

Penone-Baum wird nicht gekauft

Der Penone-Baum wird nicht gekauft

Kassel. Die Ankaufkommission für documenta-Kunstwerke hat am Donnerstag getagt und am Abend bekannt gegeben, welche Werke gekauft werden sollen - der beliebte Penone-Baum aus der Karlsaue ist nicht darunter. Gekauft werden sollen vier andere Werke.

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• Aus Michael Rakowitzs Installation „What Dust Will Rise?“ werden die Hauptvitrine und ein Tisch mit Steinbüchern zum Kauf vorgeschlagen. Bei den Skulpturen handelt es sich um Nachbildungen von Büchern, die 1941 bei der Bombardierung des Fridericianums zerstört wurden.

• Willie Doherty, „Secretion“: Der Film wurde in der Umgebung von Kassel gedreht, er wird im Hauptbahnhof gezeigt.

• Walid Raads Serie „Appendix XVIII“: Mit den Drucken behandelt der libanesische Künstler die Geschichte der Kunst in der arabischen Welt (Untere Karlsstraße 14).

• Judith Hopf, Mask (2012): Die drei Masken sind im Fridericianum zu sehen.

Leserbilder zur documenta 13 - Teil 4

Leserbilder zur documenta 13 Teil 4

Der Kauf von drei weiteren Kunstwerken war schon vor der documenta beschlossen worden (siehe unten). Die Stadt stellt 385.851 Euro bereit, das Land 200.000 Euro. Der Magistrat der Stadt muss den Kauf noch beschließen. Der Kauf des Penone-Baums übersteige „leider finanziell die Möglichkeiten“ der Kommission, teilte OB Bertram Hilgen mit. (hai)

Hintergrund: Drei Werke sind bereits erworben

Drei eigens für Kassel gefertigte Kunstwerke wurden bereits vor der documenta angekauft und werden auf jeden Fall in Kassel bleiben:

• die Video-Projektion von Clemens von Wedemeyer, die aus der Geschichte des Klosters Breitenau erzählt,

• der Beitrag „Alter Bahnhof Video Walk“ von Janet Cardiff und George Bures Millerschen,

• die Vitrinen für die Holzbibliothek von Mark Dion im Ottoneum.

Mehr zu diesem Thema im Laufe des Tages an dieser Stelle.

Quelle: mydocumenta

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