Kauf von d13-Kunstwerk durch Spenden gesichert

Penone-Baum bleibt endgültig in Kassel

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Ein Lieblingskunstwerk der documenta-Besucher: Der Bronzebaum von Giuseppe Penone in der Karlsaue.

Kassel. Der Penone-Baum bleibt bis auf weiteres in der Karlsaue. Der Kauf ist perfekt und der Künstler glücklich: „Ich bin den Kasseler Bürgern sehr dankbar für ihre großzügige Beteiligung zum Erwerb meiner Arbeit“, hat Giuseppe Penone in einem Brief geschrieben.

Sehr froh sei er und fühle sich geehrt, dass sein documenta-Kunstwerk in Kassel bleiben soll. Das gab Oberbürgermeister Bertram Hilgen am Donnerstag bekannt.

Penone im Regiowiki

70.000 Euro sind in den vergangenen Wochen bei der Spendenaktion zum Kauf des Bronzebaums zusammen gekommen. Den Grundstock hatten zuvor schon mehrere große regionale Unternehmen gelegt. Ingesamt haben sich 560 Spender an der Aktion beteiligt. „Ich freue mich über die 30 Euro von einer Grundschulklasse genauso wie über größere Spenden von Firmen“, sagt documenta-Geschäftsführer Bernd Leifeld. Über den Kaufpreis macht er keine Angaben. Penone sei sehr interessiert daran gewesen, dass sein Kunstwerk in Kassel bleibt und habe einen erheblich günstigeren Preis gemacht als er auf dem internationalen Markt hätte erzielen können.

Bis zum Frühjahr kann der Baum in der Karlsaue stehen bleiben. Oberbürgermeister Hilgen setzt sich dafür ein, dass er dort auch dauerhaft seinen Standort findet. Bisher hatte das die Museumslandschaft Hessen Kassel, der Hausherr im Park, abgelehnt. Als Alternative käme auch der Weinberg in Frage.

Quelle: mydocumenta

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