Dreh für Internet-Show

Promi-Besuch auf der documenta: Martin Semmelrogge brachte Brötchen mit

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Titanic an Land: Martin Semmelrogge (rechts) und sein Regisseur Christian Reitze. Der Schauspieler Semmelrogge hat schon öfter Schiffbruch erlitten - untergegangen ist er noch nicht.

Kassel. Auf der documenta 14 gab es am Montag prominenten Besuch: Schauspieler Martin Semmelrogge war da. Semmelrogge drehte Szenen für die satirische "Kreis Ritze Schau".

Die Szene am Bug der Titanic, wo Leonardo DiCaprio und Kate Winslet hintereinanderstehen, ist jedem bekannt – sie wurde am Montag von dem Schauspieler Martin Semmelrogge und dem Medienproduzenten Christian Reitze am documenta-Kunstwerk Rahmenbau parodiert.

Der Schauspieler und der Medienproduzent drehen schon seit zwei Jahren gemeinsame Clips für die satirische "Kreis Ritze Schau". Jetzt waren sie für einige Stunden in Kassel zu Gast, um die documenta 14 in ihrer Show auf die „Schippe zu nehmen“, erzählt Semmelrogge.

Die Idee stammte von Christian Reitze. Der gebürtige Kasseler kennt die documenta seit Kindheitstagen. Deshalb sei es für ihn selbstverständlich gewesen, dass ein Dreh zur d 14 stattfinde, erzählt er.

Semmelrogge mit Ziegen-Darsteller.

Semmelrogge, der in „Das Boot“ und „Schindlers Liste“ einst große Schauspielkunst zeigte, später aber auch mit privaten Dingen Schlagzeilen machte, ist sich für Nichts zu schade: Nach dem Motto des Kurzfilms „Ein Semmel für die documenta“ posierte er vor der Orangerie mit zwei Brötchen in der Hand.

Die Aufmerksamkeit der Zuschauer war ihm sicher – Performances aller Art gibt es schließlich zur documenta reichlich. Der 61 Jahre alte Semmelrogge lief zur Höchstform auf. Mal hielt er sich die Brötchen vor die Augen, mal vor die Brust, sein Kumpel Reitze spielte Gitarre und machte aus dem Song „All that she wants“ ein „All that she wants is another Semmel“. Eine Art „Happening“ inmitten der documenta. Der Kurzfilm wird in vier Wochen auf der Facebook-Seite und dem YouTube- Channel der „Kreis Ritze Schau“ zu sehen sein. Alle sind gespannt, ob das Kunst ist oder weg kann.

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