documenta 13: Smartphone-App soll Besucher leiten

Berlin. Eine App für Smartphones mit der Bezeichnung dMAP soll den Besuchern der documenta 13 im kommenden Jahr Orientierung bieten. 

Die Applikation, die auf Apple iOS, Android und anderen Betriebssystemen laufen soll, wird zum einen auf GPS-Basis die räumliche Orientierung und damit das Auffinden der zahlreichen geplanten documenta-Standorte in der Stadt Kassel ermöglichen. Auch wie man hinkommt und wie lange der Weg dauert, werden Besucher erfahren.

Doch damit nicht genug. Die App wird auch eine Art Führer zu einzelnen Kunstwerken sein. Dabei geht es weniger darum, die Kunst zu erklären, als Informationen über die Künstler zu zu geben und das Zustandekommen des Projekts zu dokumentieren. Auch sollen die Künstler erläuternde Texte oder Musik beisteuern, sagte Carolyn Christov-Bakargiev, die künstlerische Leiterin der d 13 am Dienstag in Berlin bei der öffentlichen Vorstellung der Sparkassen-Finanzgruppe als einer der drei Hauptsponsoren der Weltkunstausstellung.

Die Entwicklung und Bereitstellung der App ist Teil des Sponsorings der S-Finanzgruppe. Übrigens soll auch von der App profitieren können, wer kein eigenes Smartphone besitzt - dafür soll es Leihgeräte geben. Und wer mit Apps nichts zu tun haben will, soll sich auch auf herkömmlichem Wege auf der d 13 orientieren können. (w.f.)

Quelle: mydocumenta

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