Ortsbeirat plädiert für Erhalt des documenta-Kunstwerkes in der Karlsaue

Kassels Südstadt will Bronzebaum

Beliebtes Kunstwerk: Guiseppe Penones Bronzebaum. Foto:  Koch

Kassel. Geht es nach dem Wunsch des Ortsbeirates Südstadt, bleibt der Bronzebaum nach der documenta 13 in Kassel. Der Magistrat solle prüfen, ob die Stadt das documenta-Kunstwerk von Giuseppe Penone an seinem jetzigen Standort in der Karlsaue nahe der Orangerie erhalten kann.

So lautet der einstimmige Beschluss, den der Beirat in der Kunstwerkstatt an der Heckerstraße 30b fasste.

Der Bronzebaum sei den Kasselern sehr wichtig und zähle zu den meist besuchten Kunstwerken in der Aue, sagte Roland Schäfer (Grüne). Auch die Mehrheit der HNA-Leser hatte sich kürzlich in einer Umfrage für den Erhalt des Bronzebaumes stark gemacht.

Ortsvorsteher Harald Doenst (SPD) hatte zuvor berichtet, die MHK (Museumslandschaft Hessen Kassel) sei dagegen, documenta-Kunstwerke in der Parkanlage zu behalten. Bisher habe es das noch nie gegeben. Kerstin Saric (Grüne) warf die Frage auf, ob der Baum versetzt und eventuell auch außerhalb der Aue aufgestellt werden könnte. Das Kunstwerk sei ein wichtiges Symbol für die documenta und solle in der Stadt bleiben. „Aber ich kann auch verstehen, dass die Aue weitgehend frei bleiben sollte für weitere Kunstaustellungen“, sagte sie.

Mit einem anderen Standort aber wollten sich die Beiratsmitglieder nicht anfreunden und so blieb es bei ihrem Anliegen, der Bronzebaum in der Aue zu lassen. (ppu)

Quelle: mydocumenta

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