Ullrich Franke, der "reichste Mann" der documenta

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Der Herr der documenta-Kassen mit Eintrittskarten: Ullrich Franke

Kassel. Ullrich Franke ist der wohl reichste Mann der documenta. Denn der Göttinger leitet die Abteilung Kasse. Alle Einnahmen aus dem Ticketverkauf laufen über seinen Schreibtisch.

Doch Franke ist auch für das Personal an den Kassen zuständig. „Das erste, was die Menschen sehen, ist die Kasse. Da müssen alle vorbei“, sagt er.

Zu der Kunstausstellung werden zwischen dem 9. Juni und 16. September rund 750 000 Menschen erwartet. Die Vorbereitung dauert Monate, die Ausstellung selbst 100 Tage, und anschließend muss abgerechnet werden.

Insgesamt ein Jahr - das gesamte Jahr 2012 - ist Franke bei der documenta beschäftigt. Eigentlich arbeitet er in der Apotheken-Kommunikation, aber sein Arbeitgeber hat ihn auch für dieses documenta-Jahr wieder freigestellt. „Dafür bin ich sehr dankbar“, betont Franke. „Spaß macht die ganze documenta. Alle zusammen sind wir wie eine große Familie.“

Was braucht man für den Job, den Franke nach 2002 und 2007 bereits zum dritten Mal ausübt? „Organisationstalent“, sagt der 55-Jährige.

Rund 70 Menschen, die meisten davon sind für die verschiedenen Kassen zuständig, stehen unter seiner Regie. Derzeit werden Unterlagen gesichtet, Personal eingeteilt, Eintrittskarten geordnet. „Schließlich muss alles fertig sein, wenn am 9. Juni die Tore zur documenta (13) um 10.00 Uhr geöffnet werden.“ (dpa)

Quelle: mydocumenta

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