Der Schauspieler besuchte am Donnerstag die documenta - Abendessen in der Osteria

US-Star Brad Pitt verzückt bei documenta-Besuch Kassel

Lässig: Brad Pitt schlendert durch Kassel. Foto: Zucchi/dpa

Kassel. Ein Mann hat am Donnerstag die Stadt verrückt gemacht: Der Besuch des amerikanischen Schauspielers Brad Pitt (48) auf der documenta 13 versetzte Frauen aller Altersklassen ins Verzücken und brachte Fotografen ins Schwitzen.

Nachdem sich am Vormittag die Nachricht verbreitete hatte, dass der Lebensgefährte von Angelina Jolie die Ausstellung im Fridericianum besucht hatte, wollte jeder den Frauenschwarm vor die Linse bekommen.

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Der Besuch des Schauspielers war der documenta-Leitung vorher nicht bekannt. „Er hat sich bei uns nicht angemeldet“, sagt Geschäftsführer Bernd Leifeld. Überrascht hat ihn die Visite allerdings nicht. „Ich weiß, dass Brad Pitt sich sehr für zeitgenössische Kunst interessiert.“ Und so nahm der Schauspieler, der tagsüber von sieben Personen begleitet wurde, auch gern das Angebot von Carolyn Christov-Bakargiev an, sich durch die Neue Galerie führen zu lassen. Die Journalisten, die vor dem Eingang des Museums warteten, tricksten der Schauspieler und seine Begleiter allerdings aus. Sie verließen die Galerie durch den Seitenausgang und brausten in mehreren Autos davon.

Fotos: Brad Pitt bei der documenta in Kassel

Brad Pitt bei der documenta in Kassel

Auf dem Weg zur Neuen Galerie: Die d13-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev erklärt Brad Pitt (rechts) documenta-Kunst.

Richtig abtauchen konnte er allerdings nicht: Den Abend verbrachte er mit neun Begleitern und zwei Bodyguards in der Osteria an der Jordanstraße. Das war auch ein besonderes Ereignis für Gisela und Elis Levorato. Die beiden sind es zwar gewöhnt, dass Prominente wie Mario Adorf, Udo Jürgens und Peter Maffay ihre italienischen Köstlichkeiten genießen. Aber ein Weltstar wie Brad Pitt? „Das ist schon etwas ganz anderes“, sagt Gisela Levorato. „Ich bin ganz aufgeregt.“ Ihr Mann Elis fügt hinzu, dass er es noch schöner gefunden hätte, wenn Angelina Jolie ebenfalls dabei gewesen wäre.

Pitt, der die Levoratos darum gebeten hatte, im Lokal nicht fotografiert und gestört zu werden, sei total höflich und mache einen eher bescheidenen Eindruck, sagt Levorato. Die Gruppe um den Schauspieler hat zunächst den Vorspeisenteller und eine Doppelmagnum-Flasche Tignanello bestellt.

Auch wenn man Pitt in der Osteria nicht fotografieren durfte und die DVD „Rendezvous mit Joe Black“ in der Tasche ohne Autogramm blieb, so war es ein Vergnügen, einen kurzen Blick auf den Schauspieler, der ganz normal und locker wirkte, zu werfen. Brad Pitt ist ein toller Typ.

Allein dafür hat sich die documenta schon gelohnt.

Quelle: mydocumenta

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