Die Band Monsters Of Liedermaching begeisterte mit alten und neuen Songs im Musiktheater

Drei Stunden lang Sitz-Pogo

Die Monsters Of Liedermaching sorgten drei Stunden lang für Stimmung: Fred Timm, Jan Labinski, Peer Jensen, Jens Burger, Torsten Kühn und Rüdiger Bierhorst (von links) spielten im Musiktheater. Foto: Auel

Kassel. Schnaps und Kekse gab es am Sonntagabend nicht im Musiktheater Kassel, dafür aber Sitz-Pogo und unglaublich gute Stimmung mit den Monsters Of Liedermaching. Deren aktuelles Album „Schnaps und Kekse“ landete im letzten Jahr auf Platz 18 der deutschen Charts.

Im Musiktheater spielten die sechs Monsters aber nicht nur neue Songs, sondern aus jeder Schaffensperiode nur das Beste. Der Grund: Das Konzert wurde für eine Live-CD mitgeschnitten, denn die Monsters feiern in diesem Jahr den zehnten Geburtstag der Band.

Die Monsters Of Liedermaching: Rüdiger Bierhorst, Jens Burger, Peer Jensen (Pensen Paletti), Jan Labinski (Labörnski oder Lambada), Frederik Timm (Fred Timm) und Torsten Kühn (Der flotte Totte oder Tottovic Kalkül) sorgten sitzend, singend, Gitarre, Xylofon und Blockflöte spielend für gute Laune. An die 300 Zuhörer sangen und grölten mit, wenn die Lieder „Tod in der Nordsee“ oder „Superkackwurst“ in der Halle erklangen.

Bekannt für ihren großartigen Humor, versorgten die Monsters das Publikum auch mit Gags und Showeinlagen. Labörnski tauschte sein Shirt auf der Bühne gegen ein Girlie-Shirt vom Open-Flair-Festival in Eschwege. Dort sind die Monsters Of Liedermaching Stammgäste und treten auch in diesem Jahr wieder auf. Auch für das Merchandising machen die Monsters selbst Werbung. Am Sonntagabend traf es „Rüdi“, der als Model das „Schnaps und Kekse“-Tourshirt präsentierte. Damit zwischendurch keine Langeweile aufkam, wurde zusammen mit dem Publikum gerudert. Der Song „Der Ruderer“ klingt wie eine Adaption des Deichkind-Lieds „Bück dich hoch“.

Das Konzert in Kassel war das neunte der aktuellen Tour. „Falls wir etwas kaputt klingen, dann müsst ihr das entschuldigen, aber wenigstens können wir langsam die Lieder“, scherzte Peensen. Das Publikum sprang, sang und scherzte mit. „Ich wäre dann so weit“ rief ein Fan. „Sorry, mein Fehler“ kam es von Flotte Totte zurück. Nach drei Stunden Konzert mit kurzer Pause hatten sich die Monsters auf jeden Fall einen schönen Feierabend verdient.

Die „Monsters“ Jan Burger und Torsten Kühn sind am morgigen Mittwoch zu Gast in der „Heimatmelodie“ bei Radio HNA. Ab 20 Uhr einschalten auf www.radiohna.de

Von Nicole Flöper

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