Dreifach gute Laune: Drei Duo-Auftritte im Theaterstübchen

Engagiert im Einsatz: Katja Friedenberg (Gesang) und Thomas Höhl (Klavier) als Sentimental Two (von links, Nicole Jukic (Gesang) und Lisa Sommerfeld (Klavier) als Two Lounge sowie Florence Viereck (Gesang) und Frank Sommerfeld (Gitarre) als Duo Pata Moto. Foto: Fischer

Kassel. Kult oder Tradition? Für den inzwischen siebten Duo-Abend im Theaterstübchen, immer kurz vor Jahresausklang stattfindend, gab es so viele Interessenten, dass die Veranstaltung schon Tage vorher ausverkauft war. Die Tische mussten am Donnerstagabend vollen Stuhlreihen weichen.

Es gastierten dieselben drei Duos der Vorjahre. Nicole Jukic und Lisa Sommerfeld als Two Lounge eröffneten den über dreistündigen musikalischen Reigen mit ihren feinfühligen Interpretationen bekannter Pop- und Jazzstücke.

„Blackbird“ von den Beatles war ein wunderbarer Opener mit Sommerfelds fein perlenden Pianoläufen und der glasklaren Stimme von Jukic, die das Klangspektrum noch um Violine und Melodica erweiterte. „All Of Me“ wurde mit moderaten Pianoexperimenten neu aufbereitet. Dafür wie auch für einige kostenlose Gesangsminuten gab es begeisterten Applaus.

Pata Moto mit der Sängerin Florence Viereck und Gitarrist Frank Sommerfeld folgten nach kurzer Pause mit ihrer erdigen Mischung aus Folk, Blues und ein wenig Jazz. Die sympathische Vokalistin zog die Besucher mit ihrer humorvollen und unverkrampften Moderation sofort auf ihre Seite. Mit dunkler, kräftiger Stimme sang sie ungekünstelte Versionen von „A Taste Of Honey“ und Princes „Purple Rain“.

Den Abschluss bildeten Sentimental Two. Katja Friedenberg und Pianist Thomas Höhl hatten ihr Programm dem deutschsprachigen Pop gewidmet. Pe Werners „Tofu-Gans“ wurde ebenso amüsant wie gesanglich kompetent dargeboten wie Lieder von Pur und Anett Louisan – Ausnahme: „Kiss From A Rose“ von Seal.

Das bejubelte große Finale bestritten alle sechs Protagonisten gemeinsam mit stimmigen Song-Interpretationen von Neil Young, Aretha Franklin und Stevie Wonder. Eine improvisierte Zugabe zur Zugabe folgte als krönender Abschluss.

Von Wolfgang Wollek

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