Sonntag, ARD, 20.15 Uhr

"Tatort" aus Frankfurt: Mord und die große Liebe

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Verbunden durch ihre gegenseitige Liebe: Biggi (Katharina Marie Schubert) und Hajo Lohmann (Peter Trabner).

Eine Liebesgeschichte, eingebettet in einen Kriminalfall: Das ist der „Tatort: Falscher Hase“ (2019) aus Frankfurt.

Anna Janneke (Margarita Broich) und Paul Brix (Wolfram Koch). ermitteln wieder. Regie führte Emily Atef, deren Film „Drei Tage in Quiberon“ (2018) mehrfach ausgezeichnet wurde. 

Hier kommen Fragen und Antworten zum neuen Krimi.

Worum geht es im Fall?

Die Solarfirma des Ehepaares Lohmann steht kurz vor der Pleite. Biggi (Katharina Marie Schubert) und Hajo Lohmann (Peter Trabner) wollen ihre Mitarbeiter jedoch nicht entlassen. Deshalb inszenieren die beiden einen Raubüberfall auf die Firma, um die Versicherung zu betrügen – Biggi schießt Hajo ins Bein. Dabei werden sie von ihrem Mitarbeiter Jürgen Röhrig (Thorsten Merten) überrascht und Biggi erschießt den Mann mit einem gezielten Kopfschuss.

Was sticht hervor?

Der Film lebt von Detailaufnahmen: Atem in der Winterluft, Glitzerapplikationen an Biggis Handschuh und ein Raumduft der Sorte Bubblegum im Auto lassen den „Tatort“ lebendig wirken. Über der gesamten Handlung schwebt die Liebesgeschichte von Biggi und Hajo. Nachdem sie ihn beim Scheinüberfall angeschossen hat, liegt er im Krankenhaus, wo sie sich liebevoll um ihn kümmert und ihm sein Lieblingsessen vorbeibringt – falscher Hase.

Wie schlagen sich die Kommissare?

Die Hauptkommissare Brix und Janneke ermitteln gewohnt überlegt und ruhig. Ihre Charaktere stehen nicht im Vordergrund, in erster Linie geht es um den Fall. So ermitteln die Kommissare nicht unbedingt unter Hochdruck, sondern nehmen eher eine passive Rolle ein.

Lohnt sich das Einschalten?

Im Laufe des Films wird es zunehmend schwieriger, den Überblick zu behalten: viele Charaktere, viele parallel laufende Handlungsstränge. Dennoch lohnt sich das Einschalten: Die rührende Liebesgeschichte der Lohmanns, spannende Gangster-Treffen und eine Prise Humor machen „Falscher Hase“ zu einem sehenswerten Krimi.

Eine Kritik lesen Sie nach der Ausstrahlung auf hna.de/kultur

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