Einsamer Rekord

Dschungel-Tag 7: Die große Georgina-Show

Die große Georgina-Show geht weiter. Die Zuschauer haben die 22-jährige Ex-„Bachelor“-Kandidatin für heute zum siebten Mal in eine Dschungelprüfung geschickt. Damit hat sie in der siebten Staffel der RTL-Show „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ einen einsamen Rekord aufgestellt.

Aber Georgina bietet ja auch was. Hysterisches Geschrei, zickiges Gekeife - und vor allem eine bizarre Selbstwahrnehmung: „Also ich hab vor gar nichts mehr Angst“, rief sie am Donnerstagabend, als sie - mit Gurten gesichert - auf einem an Seilen aufgehängten Flugzeug kletterte und Sterne einsammeln musste. Nur um Sekunden später zurückzuzucken, als sie in grüne Ameisen und Grillen greifen musste. „Ich fass da nicht rein, ist mir scheißegal“, „mich hat eine Ameise gebissen, ich blute!“ - Georgina hatte wieder einen super Auftritt. Bloß den beherzten Bungeee-Sprung zum Schluss hätte man ihr nicht zugetraut.

Wie die 22-Jährige ihren Acht-Sterne-Erfolg im Camp verkaufte, war dann eine taktisch so dumme, kommunikativ so ungeschickte Leistung, dass man es mit Grausen sah: Sie tat mit einer „Ansage“ alles dafür, sämtliche Lagerfeuer-Nachbarn gegen sich aufzubringen (deren Feld sich von jetzt an nach und nach lichten wird). Behauptete, sie werde gemobbt, „von der Seite gedingstet“, „ich lass das mit mir nicht machen“. Und dann sah man, wie sie beim „Dschungeltelefon“ dem ruhigen Ex-„Dagobert“ Arno Funke in die Parade sprang, ihn heftig anfuhr. Anlass der Streitereien: Spüldienste, dreckiges Kochgeschirr. Kommentar Arno: „Ihr fehlt jegliche Selbstreflexion.“

Das schlimmste Lästern, getarnt als das Beobachten von Tatsachen („Ich stelle nur fest“), kommt jedoch von Iris Klein, der Katzenberger-Mutter. Die spinnt gehässig Intrigen zusammen, in die sie leider die bislang so souverän wirkende „Camp-Mutti“ Olivia einbezieht, und hat es vor allem auf das Trio Fiona, Silva, Claudelle abgesehen. „Die lügt wie gedruckt“, sagte sie über Allegra, „die ist so falsch wie ihr Gesicht.“ Sie stelle sich - so in ihrem breitesten Kurpfälzisch - „auf ein Treppschen, wo sie gar nicht hingehört.“ Iris hingegen gehört bald ins Hotel, wenn das so weitergeht und wenn Fiona recht behält: „Jeder bekommt am Ende das, was er verdient.“

Und der Joey des Tages? Stritt nicht wie die Frauen, wer den herablassendsten, arrogantesten Ton hat, sondern rätselte, ob Dieter Bohlen wirklich singen kann. Das bei allen beliebte Camp-Küken leidet weiter unter Heimweh. Erfolgreiche Therapie war, neben dem Selber-Singen, Patricks Hypnose-Versuch, bei dem der 19-Jährige sich in 20 Jahren sehen sollte. Und wie beschrieb sich Joey als Erstes? „Ich hab ein bisschen mehr Bart.“

Von Mark-Christian von Busse

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