Dschungel-Tag vier: Georginas Ekel vor dem Hamstertrog

Manchmal können einem die armen RTL-Mitarbeiter richtig leid tun. Da bauen sie im Dschungelcamp aufwendige Laufräder und Hamsterhäuser, stellen sie all die possierlichen Mehlwürmer,  grünen Ameisen und Ratten bereit, und dann kommt eine Kandidatin wie Georgina und bricht die Prüfung einfach ab.

Den „Rattentunnel“ betrat die von der RTL-Pressestelle merkwürdigerweise stets „It-Girl“ genannte Ex-„Bachelor“-Kandidatin überhaupt nicht, in einen Bottich aus Fischabfällen, Schleim und toten Insekten tauchte sie indigniert für einen kurzen Moment den rechten Fuß. Könnte ja stinken!

Das war’s. Bloß drei Sterne, große Enttäuschung im Camp, da konnte Georgina noch so überzeugt behaupten: „Ich habe alles gegeben.“ Für die Fernsehzuschauer ist es natürlich stets ein Vergnügen, diese bizarre Wahrnehmung mit der Realität abzugleichen (sofern es nicht eine von RTL inszenierte Realität ist). 7,45 Millionen schauten bei der vierten Folge zu, in der Spitze sogar 8,10 Millionen, bei den 14- bis 49-Jährigen waren es am Montag 43,1 Prozent Marktanteil. Sensationelle Quoten.

„Feige, arrogant, verwöhnt, kreischig“, nannte „Reeperbahn-Transe“ Olivia die Prinzessin auf der Dschungel-Erbse, mit der sie prompt heute bei der nächsten Prüfung ran muss. Es wird also gelästert, was das Zeug hält. Silva sieht bei Arno „kriminelle Energie“ am Werk, Katzenberger-Mama Iris sagt über Fiona: „Wär das meine Tochter, hätt ich sie schon erschossen“, und alle nervt die „bekloppte Lache“ (Olivia) von Silva und Arno.

Ansonsten war es gestern eine Folge ohne sensationelle Momente. Nichts von Verdauungsproblemen, Pornosucht-Geständnissen und Übelkeiten. Dass sich Klaus & Klaus-Sänger Klaus (also der eine Klaus) der Kamera nackt präsentierte, war schon der Gipfel der Aufregung. Kommentar Iris: „Das ist wie ein Unfall - man muss immer hingucken.“ Auch die treffsicheren Lästereien des Moderatoren-Duos hatten hier ein dankbares Ziel: „Normalerweise zieht man sowas im ,Tatort’ Kiel aus dem Schilf“, sagte Sonja Zietlow über den Küsten-Barden.

Spannender war da der Zusammenschnitt im anschließenden RTL-„Extra“ aus dem Dschungel mit den schönsten Camp-Momenten und der „psychologischen“ Analyse seiner Bewohner. „Sowas können Botox und Schönheitschirurgie im Gesicht einer 46-Jährigen anrichten“, hieß es da über Allegra Curtis.

Und es gab ein Wiedersehen mit Nacktmodel Micaela Schäfer, die nochmal darlegte, warum sie bei ihrem Dschungel-Aufenthalt praktisch nie etwas trug: Um nicht in feuchten Kleidern krank zu werden. Um den Dschungel zu spüren. Weil ja die „ganzen Ureinwohner“ auch so wenig anhatten. Stellt sich natürlich noch die Frage: Was macht eigentlich Sarah Knappik, die geniale Georgina der fünften Staffel?

Von Mark-Christian von Busse

Rubriklistenbild: © rtl

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