Vorläufiges Fazit vor dem Finale

Im Dschungel: Nach "Busenbommel" nun die "Klötenmassage"

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Vor einem Jahr war es das Wort „Busenbommel“, von dem ich nie gedacht hätte, dass ich es je in einem Artikel schreiben würde. Jetzt lautet das Camp-Wort der Stunde „Klötenmassage“.

Eine solche nämlich - wie sagt man: drohte an? versprach? stellte in Aussicht? Jedenfalls fiel vor Beginn der Dschungelprüfung an Dschungeltag zwölf, bei der Patrick Nuo bei einem Tauchgang mit Krebsen, Babyalligatoren und Wasserspinnen Sterne einsammeln musste, folgender großartiger Satz von Olivia Jones: „Ab fünf Sternen kriegst du noch von Mutti die Klöten massiert.“

Patrick ging auf diesen Bonus nicht ein. „Knuspriger Typ, aber harte Nuss“, lautete Olivias Kommentar. Er/sie hat diese Nuss noch nicht geknackt („aber ich komm der Sache näher“), dafür hatte sensationellerweise Joey Lust, sich zur Frau schminken zu lassen. Sein angedachter Rollenname: Joana Tiputana. Fantastisch.

Bloß, dass Camp-Forrest-Gump Joey („bin ich jetzt blöd?“ Ja, Joey!) dann doch einen Rückzieher machte. Vielleicht machte ihm Olivias Ankündigung „als Erstes müssen wir dir den Piephahn abdrehen“ Angst. „Der bleibt in meiner Hose, für die Ewigkeit“, sagte jedenfalls Joey. Noch so ein Satz für die Ewigkeit.

Aber nichts währt ewig, auch nicht der Zickenkrieg. Georgina ist raus. Erst mit dem Weltrekord aller Dschungelprüfungen in Folge gequält, jetzt kurzerhand rausgeschmissen. Aber vielleicht ist ja auch sämtliches Gezicke fingiert. Zwischen Fiona und Georgina jedenfalls gab’s eine innige Umarmung, „Du alte Krawallbürste“ verabschiedete Fiona die Konkurrentin geradezu liebevoll.

„Das war alles Spiel“, hatte Oberlästertante Iris Klein sich schon von der Lagerfeuer-Gemeinschaft verabschiedet. Die Tochter, Joey: „Natalie? Nadine?“, nee: Daniela Katzenberger hatte auch eine Riesenszene: „Komm, wir müssen unbedingt Fingernägel machen gehen“, forderte sie die Mutter auf, „du siehst ja aus wie’n Maulwurf.“ Es sind eben die Äußerlichkeiten, die zählen.

Dass RTL rigide Regeln aufstellt, um das Campleben in Schwung zu halten, wurde anhand einer gemeinen, ach was grausamen Strafe deutlich. Die „Stars“ dürfen nicht allein zum Teich und zur Toilette gehen, ihre Mikros niemals ablegen. Der Sender will die totale Kontrolle, nichts soll ihm entgehen. Das alles taten sie doch, nun mussten sie „Luxusgegenstände“ abgeben: Lipgloss, Haargel, Babylotion, einen Meditationskranz... Und Fiona trennte sich unter Tränen von ihrer Federdecke.

Immerhin: Zur Klötenmassage kann RTL die Möchtegern-Promis noch nicht verpflichten.

Fotos: Dschungelcamp: Noch lacht Georgina, aber bald...

Dschungelcamp: Noch lacht Georgina, aber bald...

Von Mark-Christian von Busse

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