Gestaltungspreis: Beiträge in der Handwerksform

Edel und raffiniert

Zerbrechlich: Nadja Recknagels Füllhorn besteht auf Glas. Foto: De Filippo

Kassel. Außen elegant und hochwertig, innen mit raffinierten Details: So kann man treffend Torsten Göbels Kaffeebar beschreiben. Mit handwerklichem Geschick und einem Gespür für Materialien hat der Tischler aus Sontra ein Meisterstück geschaffen, das auch die Jury des Hessischen Gestaltungspreises überzeugte. Göbels Kaffeebar erhielt den zweiten Preis - und ist in einer Ausstellung in der Galerie Handwerksform zu sehen.

Die Schau präsentiert die besten Wettbewerbsarbeiten. Möbel, Schmuck und Dekorationsobjekte. Den ersten Preis erhielt Goldschmiedemeisterin Julia Kristin Walter aus Dillenburg. Ihre Kette wirkt wie verspielter Trachtenschmuck. Winzige schwarze und rote Perlen hat sie ebenso verarbeitet wie aufwendig verzierte Silberblätter. Einen optischen Gegensatz bildet das geometrische Gliederarmband von Andrea Waldeck (dritter Preis), bei dem sich trapezförmige Elemente aneinanderreihen. Extravagant sind die Stiefel von Schuhmachermeister Jürgen Ernst. Er versieht die schwarz-weißen Lederschuhe mit Schäften aus Federn und Wolle, die je nach Lust und Laune ausgetauscht werden können.

Ein Raumwunder ist der hölzerne Kubus der Kasselerin Stefanie Henning. Das schlichte Kleinmöbel wird im Handumdrehen zum Tee-Tisch. Schubladen und Fächer bieten Stauraum fürs Zubehör. Design und Funktionalität überzeugen auch beim Tisch von Jörg Lorenz. Mithilfe eines Mechanismus, der an eine Ziehharmonika erinnert, kann der Tisch ausgezogen werden.

Bis 17.9., 9-16 Uhr, Fr 9-15.30 Uhr.

Von Pamela De Filippo

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