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Die Musikakademie Kassel begrüßte die neuen Studierenden mit einem Konzert

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An den Marimbafonen: Sokratis Trouptsidis (links) und Theodoros Koskinas studieren an der Musikakademie.
An den Marimbafonen: Sokratis Trouptsidis (links) und Theodoros Koskinas studieren an der Musikakademie. © Andreas Fischer

Auch in der Musikakademie der Stadt Kassel „Louis Spohr“ ist man jetzt ins Wintersemester gestartet. Das wurde gefeiert: Mit einem kleinen besonderen Konzert der schon etablierteren wurden die neuen Studierenden begrüßt und auf nette Art in den Kreis der Musikerinnen und Musiker aufgenommen.

Kassel – Ihrer Erleichterung über diese Entwicklung, die nun auch wieder ein intensives und hautnahes musikalisches Training mit Dozenten und Mitstudierenden ermöglicht, gab Kulturdezernentin Susanne Völker in ihrer Begrüßung Ausdruck. Der Leiter der Musikakademie, Peter Gries, freute sich über die neuen Studierenden aus acht verschiedenen Ländern und animierte zu einer kurzen Vorstellung, die mit der Überreichung einer Willkommens-Rose belohnt wurde.

Zuvor boten Theodoros Koskinas und Sokratis Trouptsidis eindrucksvoll Mozarts 1. Wiener Sonate KV439b, ursprünglich für drei Bassethörner geschrieben, in einer kongenialen Bearbeitung für zwei Marimbafone. Es folgte das Allegro aus Ludwig van Beethovens Klaviertrio Es-Dur op. 1,1, mit Yuqi Wang an der Violine, Jeff Bernardo am Violoncello, und Rong Lin am Klavier, wobei die Pianistin noch am meisten überzeugte.

Die beiden Allegros aus Antonio Vivaldis Konzert R 532, ursprünglich für zwei Mandolinen, wurden in einer Version für drei Gitarren von Valentina Krempatic, Hannah Jakac und Ronald übernommen und ansprechend dargestellt. Zum Schluss ein Gesangsterzett mit den Sopranistinnen Pauline Pape und Miriam Geiger und der Mezzosopranistin Yilian Li. Es konnte allerdings weniger im „Hebe Deine Augen auf“ aus dem „Elias“ von Mendelssohn Bartholdy als in der „Nänie“ von Robert Schumann überzeugen.

Im ersten Duett aus „Die Schwestern“ von Johannes Brahms fand man einen temperamentvollen Abschluss, zusammen mit der energisch aufspielenden Pianistin Kezin Zhou. Herzlicher Beifall.

Autorin: Christina Nobach

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