Germany’s next Topmodel geht wieder los

Bad Arolserin will in Klums Castingshow bestehen

Katharina Oltzow

Die Suche nach Deutschlands schönstem Mädchen geht in die nächste Runde. Ab Donnerstag um 20.15 Uhr sucht Heid Klum in „Germany’s next Topmodel“ auf Pro 7 zum achten Mal neue Anwärterinnen für den Titel. Wir stellen die Sendung vor.

Das Format

Über 15.000 Mädchen haben sich bei der achten Staffel der Model-Show beworben. Im vergangenen Jahr waren es etwa 1000 weniger. Nachdem die Mädchen über den Laufsteg gegangen sind, entscheidet eine dreiköpfige Jury, wer sich für eine Karriere als Model eignet und somit in die nächste Runde kommt. Die übrig gebliebenen 25 Kandidatinnen müssen dann die Jury Woche für Woche von sich überzeugen. Im vergangenen Jahr mussten die Bewerberinnen unter anderem mit stinkenden Tintenfischen vor der Kamera posieren und über eine Häuserschlucht balancieren.

Wer die Juroren von sich überzeugt, der bekommt von Heidi Klum ein Foto überreicht, das die Eintrittskarte in die nächste Runde um den Titel „Germany’s next Topmodel“ bedeutet. Wer den Satz „Ich habe heute leider kein Foto für dich“ zu hören bekommt, muss seine Koffer packen.

Die Neuerungen

In diesem Jahr beginnt die Show nicht wie in den vorherigen mit einem offenen Casting, bei dem Mädchen nach einem Gang über den Laufsteg in Sekundenschnelle ausgewählt werden, sondern startet mit den besten 25 Kandidatinnen. Denn das Motto der achten Staffel ist „closer than ever“. Der Sender will die Show persönlicher gestalten und näher an Heidis Küken dran sein. Auch ein neues Jurymitglied findet seinen Platz neben Heidi Klum. Auf den Designer Thomas Rath folgt der Fotograf Enrique Badulescu. Der „Art-Director“ Thomas Hayo sitzt wie auch in der letzten Staffel in der Jury.

Unsere Kandidatin

Sucht neue Topmodels: Heidi Klum.

Unter den besten 25 ist auch Katharina Oltzow, eine Schülerin aus Bad Arolsen. Eigentlich begleitete sie nur eine Freundin zum Casting, nahm aber dann selbst an der Show teil. Bisher hat die 16-Jährige noch keine High Heels getragen. „Darin fühle ich mich immer so groß“, erklärt sie. Besonders gefreut habe sie sich, Heidi Klum zu treffen, die man sonst nur aus dem Fernsehen kenne. Ihr Erwartungen schraubt sie aber erst einmal herunter: „Ich bin dabei, um herauszufinden, ob ich das Zeug zum Topmodel habe“, erzählt die Schülerin. An der Sendung gefällt ihr so Einiges. Zum Beispiel die Shootings und die Treffen mit den Berühmtheiten. „So eine Chance bekommt man sonst nicht. Außerdem sind die Klamotten natürlich ein Traum“, erzählt Oltzow.

Quoten und Kritik

Laut Pro 7 liegt der Marktanteil der Sendung bei jungen Frauen im Alter zwischen 14 und 29 bei 40 Prozent. Doch zuletzt schwächelten die Quoten. Darauf folgten Kritik an der Moderation von Model-Mama Heidi und Spekulationen um ein Aus der Sendung. In einem Interview ließ Heidi Klum durchblicken, dass der Wechsel der Produktionsfirma nicht einfach war.

Die Pro-7-Firma RedSeven Entertainment verantwortet das Format, nicht mehr TV-Tresor. „Die alte Produktionsfirma hat andere, ähnliche Shows über das Modeln gleichzeitig auf anderen Sendern gemacht“, erklärte Klum. Das habe sie sowie den Sender nicht gerade begeistert.

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