Neu im Kino: Das „Tiger Team“ mit einer tollen Iris Berben hat das Zeug zum Dauerbrenner

Eine Art Indiana Jones für Kinder

Niemand lächelt fieser: Die böse Q (Iris Berben, rechts) jagt Luk (Justus Kammerer, von links), Biggi (Helena Siegmund-Schultze) und Patrick (Bruno Schubert) einen Schrecken ein. Foto: Constantin

Dass der neue Fall des „Tiger Teams“ in China spielt, ist kein Zufall. Dort haben die Geschichten des österreichischen Jugendbuchautors Thomas Brezina angeblich mehr Fans als „Harry Potter“. Auch sonst verkauften sich die 44 Bücher und Hörspiele um das Power-Trio gut - in 26 Sprachen wurden sie übersetzt.

Der erste „Tiger Team“-Film „Der Berg der 1000 Drachen“ ist in den Erwachsenenrollen mit Iris Berben, Stipe Erceg und Nina Proll prominent besetzt. Aber auch die eigentlichen Hauptdarsteller Justus Kammerer (Luk), Bruno Schubert (Patrick) und Helena Siegmund-Schultze (Biggi) können sich sehen lassen. So hat die Reihe das Zeug zum Dauerbrenner.

Gemeinsam machen sie das, was Kindergangs in Kinderfilmen eben so tun: Fälle lösen. Im China-Restaurant unter ihrem Hauptquartier entdecken sie einen seltsamen Schlüssel, der sie nach China führt, wo sie zwei weitere Schlüssel suchen müssen. Nur sie gewähren Zugang zum „Berg der 1000 Drachen“, in dem sich laut einer alten Sage ein Elixier befindet, das ewiges Leben verspricht. Doch auch die Kosmetik-Unternehmerin Q (Iris Berben) und ihr finsterer Sohn Munroe (Stipe Erceg) wollen das Wundermittel haben. Alles gipfelt in einem Gänsehaut-Finale in der „Indiana Jones“-mäßigen Innenwelt des Berges.

Peter Gersina („Arme Millionäre“, „Alles außer Sex“) inszenierte einen modernen, aber nie penetrant neumodischen Kinderfilm, in dem gerade die Bösartigkeit von Q ein herrlicher Spaß ist. Man merkt, wie viel Spaß Iris Berben diese Rolle machte: Wenn sie genüsslich von ihrem Plan erzählt, Pandas zu schlachten, um deren Pfoten mit etwas Fenchel in Honig anzudünsten, geht ein wohliger Schauer über den Rücken. Und man ist froh, dass es nur ein Kinderfilm ist. (tx)

Genre: Abenteuerfilm

Altersfreigabe: ab sechs

Wertung: !!!!:

Von Jochen Overbeck

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