Schauspielerin Iris Berben spielte in über 100 Filmen mit

Eine Schönheit mit starkem Profil: Iris Berben wird 60

Es ist fast unfassbar, wie gut diese Frau aussieht. Frisch, strahlend, nahezu jugendlich. Man mag kaum glauben, dass die schöne Iris Berben heute schon 60 Jahre alt wird.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich die Schauspielerin optisch kaum verändert. Kleiner Trost für alle Neider: Sie gibt öffentlich zu, dass sie sich regelmäßig die Haare färbt. Und macht sogar Werbung für eine Coloration. Juhu! Auch die Berben muss also nachhelfen.

Schönheitsdoktoren hat sie aber angeblich noch nie an sich rumschnippeln lassen. Doch Berben, die 1950 im westfälischen Detmold auf die Welt kam, hat deutlich mehr zu bieten als ihr Aussehen. Auf dem Fernsehbildschirm und der Kinoleinwand. Auch ihr soziales Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus ist bemerkenswert.

2001 ehrte sie der Zentralrat der Juden dafür mit dem Leo-Baeck-Preis. Seit sie 1967 das erste Mal nach Israel reiste, macht sie sich für das Existenzrecht des Staates stark. Ihre Karriere startete in Kurzfilmen für die Hamburger Kunsthochschule. 1967 stand sie erstmals vor der Kamera. Als sie 19 Jahre alt ist, sehen sie die Deutschen erstmals im Fernsehfilm „Brandstifter“. Im selben Jahr hatte sie auch ihr Kino-Debüt in „Detektive“.

Fotos: So schön und wandlungsfähig ist Iris Berben

So schön und wandlungsfähig ist Iris Berben

Ab 1978 zeigt sich Berben dann von einer neuen Seite. Als Chantal in der Serie „Zwei himmlische Töchter“. Unter der Regie von Michael Pfleghar bringt sie die Massen zum Lachen. Und pubertierende Jungs zum Schwärmen. „Sketchup“, „Derrick“, „Der Alte“, „Das Erbe der Guldenburgs“ und „Rosa Roth“ sind nur wenige Beispiele für ihr Serien-Repertoire. Der Dreiteiler „Krupp - Eine deutsche Familie“, die Komödie „Bin ich schön?“ und der Kinderfilm „Rennschwein Rudi Rüssel“ zeigen nur einen Bruchteil ihres Schaffens: Bis heute hat sie in über 100 Filmen mitgespielt – den Grimme-Preis, zwei Bambis und ein Bundesverdienstkreuz bekommen.

 2001 schrieb sie den Ratgeber „Älter werde ich später“. Über ihr Privatleben schweigt Berben gern, weil sie keine Lust auf Schlagzeilen hat. Bekannt ist aber, dass sie dreimal vom Internat flog. Mit 17 brach sie die Schule ab – ohne Abi. Die Single-Frau war nie verheiratet. Ihr 38-jähriger Sohn Oliver ist ein erfolgreicher Filmproduzent.

Von Dorothea Backovic

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