Deutschlandpremiere von „Die Heiligtümer des Todes“ – Eulenentführungen und Explosionen beim Dreh

Das Ende der Harry-Potter-Ära

Die Eule als Haustier: Harry Potter (Daniel Radcliffe) schickt Hedwig auf die Reise. In Indien soll die Fantasy-Reihe Auslöser für eine Entführungswelle von Eulen sein. Foto: Warner/nh

Der Zauberlehrling rüstet sich zum finalen Kampf: Am Mittwoch ist die Deutschlandpremiere des ersten Teils von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“. Die Verfilmung des siebten und letzten Bandes von J. K. Rowlings Fantasy-Reihe kommt gestückelt auf die Leinwand. Part zwei folgt am 14. Juli 2011.

Wir haben einige wissenswerte Fakten zusammengetragen: Harry Potter hält Rekord: Alle ersten sechs Teile belegen Plätze in den Top 30 der weltweit umsatzstärksten Kinofilme, so viele wie keine andere Filmserie. Am besten schnitt „Der Stein der Weisen“ mit einem Einspielergebnis von 700 Millionen Euro ab: Rang acht. Die Liste führt „Avatar“ vor „Titanic“ an.

Harry Potter macht reich: Von dem Erfolg haben auch die Schauspieler profitiert. Allein das Vermögen von Hauptdarsteller Daniel Radcliffe soll sich auf 33 Millionen Euro belaufen. So viel Geld besitzt nicht einmal Großbritanniens Prinz William (32 Millionen).

Harry Potter bleibt zweidimensional: Entgegen früherer Ankündigungen kommt der erste Teil von „Die Heiligtümer des Todes“ nicht in 3D in die Kinos. Dafür habe die Zeit nicht gereicht, teilte das Filmstudio Warner mit. Teil zwei soll aber definitiv dreidimensional aufgemotzt werden.

Harry Potter löst Entführungen aus: In der Harry-Potter-Welt gehören Eulen zu den engsten Gefährten der Zauberlehrlinge und überbringen Botschaften und Briefe. Das finden Kinder aus Indien anscheinend so toll, dass sie sich Eulen als Haustiere halten wollen. Der Umweltminister spricht bereits von einer von Potter ausgelösten Entführungswelle der heimischen Vögel. Noch bunter treiben es indische Wilderer. Sie fangen und töten die Tiere, weil Eulen magische Kräfte haben sollen. Dabei können selbst in Harrys Zauberwelt Eulen auch nicht mehr als fliegen.

Harry Potter stiehlt die Kindheit: Fast zehn Jahre haben die Dreharbeiten das Leben der Schauspieler geprägt. Rupert Grint hat schon Sehnsucht nach seiner Filmfigur Ron Weasly. Er vermisst das Filmteam und die Arbeit am Set. Draco-Malfoy-Darsteller Tom Felton ist hingegen froh über das Ende. Durch die ständigen Drehs sei ihm seine Kindheit geraubt worden. Er durfte nichts Verrücktes machen, weder seine Haare färben noch Skifahren, weil er sich etwas hätte brechen können.

Harry Potter ist gefährlich: Die Dreharbeiten zum letzten Film verliefen alles andere als reibungslos. Potter-Double David Holmes fiel nach einem Stunt schwer zu Boden. Seitdem ist er gelähmt. Bei der Schlacht um Hogwarts fing darüber hinaus die Filmkulisse nach einer Explosion Feuer und brannte ab. Harry Potter gibt alles: Im Film lodert, knallt und raucht es gewaltig. Regisseur David Yates

fährt für das Finale alle Geschütze auf, geizt neben Action aber auch nicht mit Emotionen. Zeit dafür hat er, schließlich steht ihm dank der zwei Filme doppelt so viel Zeit zur Verfügung. Allein Teil eins bringt es auf eine Länge von 146 Minuten.

Von Stefan Morisse

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