Der etwas andere Adventskalender: Literatur mit 54Stories

Hinter jedem Türchen ein Text: Die Seite von 54Stories. Foto: nh

Man kann gar nicht so viele Türchen aufmachen, so viele Adventskalender gibt es. Ein besonderer ist die Literaturseite von Tilman Winterling und Saskia Trebing, die aus Bad Hersfeld stammen.

Das Schönste und gleichzeitig Schlimmste an Weihnachten ist das Warten darauf. Schlimm ist die Zeit bis zum 24. Dezember vor allem wegen der Flut an absurden Adventskalendern. Es gibt welche mit Prinzessin Lillifee, mit nackten „Playboy“-Models und mit „Star Wars“-Figuren.     

Es gibt aber auch Adventskalender, die Freude machen. Unsere Berliner Mitarbeiterin Saskia Trebing hat solch einen mit dem Juristen und Blogger Tilman Winterling ins Netz gestellt: 54Stories ist ein Kalender mit Prosa und Lyrik. Jeden Tag geht ein neues Türchen für ein schönes Stück Text auf.     

Die 27 Jahre alten Betreiber der hübsch gestalteten Internetseite stammen beide aus Bad Hersfeld. Trebing tummelt sich gern auf Berliner Lesebühnen. Dort haben die Macher auch viele der Autoren für ihr Projekt gewonnen. Um Weihnachten geht es in den Texten fast nie, dafür aber etwa um Erdkundelehrer und penetrante Kinder auf dem Schulhof.     Trebing und Winterling überlegen, ob sie das Projekt nach Weihnachten als Plattform für Autoren weiterbetreiben.

Das wäre schon deshalb eine gute Idee, weil man dann wüsste, dass es ein Leben nach Heiligabend gibt.    Die Zahl 54 ist übrigens kein geheimer Code, sondern eine Ableitung von Winterlings Literaturkritik-Blog 54books: Einst hatte er 54 ungelesene Bücher zu Hause. Damit er die endlich mal liest, hat er über jedes Werk eine Rezension geschrieben. (mal)

Zu dem Adventskalender geht es hier.

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