Neu im Kino: „Die Legende der Wächter“

Eulen wie wir

Ratlos: Schleiereule Soren und die Elfenkäuzin Gylfie. Foto:  nh

Die Werbung für den computeranimierten Trickfilm „Die Legende der Wächter“ löst zwiespältige Gefühle aus. Spannende Geschichte - aber warum sind ausgerechnet Eulen die Helden? Doch das Publikum vergisst binnen Minuten, wie ungewöhnlich diese Protagonisten sind. Der Zuschauer wird zur Eule wie du und ich.

Der Eulen-Vater erzählt seinen Kindern Geschichten über die Wächter von Ga’Hoole. Der kleine Soren ist ganz närrisch auf die Abenteuer der Heldenvögel, die den Bösen in den gefiederten Po treten. Die Bösen, das sind die selbst ernannten „Reinsten“, die alle Eulen einer fragwürdigen Ideologie unterwerfen wollen.

Sorens großer Bruder Kludd hegt einen Hass auf seinen Papa und den kleinen Soren, weil der Filius stets im Mittelpunkt steht.

Bei einer nestinternen Rangelei ereignet sich der Super-GAU, Soren und Kludd finden sich auf dem Waldboden wieder, wo sie in Ermangelung von Flugkünsten ziemlich aufgeschmissen sind. Die Reinsten bringen die beiden Kids in ihr Hauptquartier.

Das Fantasy-Epos „Die Legende der Wächter“ beruht auf den Jugendbüchern der Kathryn Lasky, die sich im angloamerikanischen Raum großer Beliebtheit erfreuen. Regisseur Zack Snyder nahm die Herausforderung an, das große Picken und Federlesen in 3D auf die Leinwand zu bringen.

Das Ergebnis ist von berauschender Schönheit. „Der Herr der Ringe“ lässt ebenso grüßen wie „300“, „Narnia“ oder „Avatar“, was bedeutet, dass die kleinsten Kinofreunde draußen bleiben müssen.

Genre: Animation

Altersfreigabe: ab 6

Wertung: !!!!:

Von André Wesche

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