Fast jeder Song ein Ohrwurm: Band Jennes stellt CD vor

Sie sind Jennes: Gitarrist Carsten Kries (von links), Sänger und Schlagzeuger Jens Domes sowie Bassist Dirk Stederoth. Foto: nh

Die Kasseler Band Jennes hat immer gute Einfälle: Vor Jahren tourte das Deutschrock-Trio durch heimische Wohnzimmer. Auf seinem zweiten Album liefert es nun gleich 17 potenzielle Hits.

Kassel. Wenn Jens Domes mit dem Fahrrad unterwegs ist, hält er manchmal an, holt sein Smartphone aus der Tasche und nimmt eine Melodie auf, die ihm gerade in den Sinn kam. In den vergangenen Monaten müssen Sänger Domes, Gitarrist Carsten Kries und Bassist Dirk Stederoth von der Band Jennes viele solcher Momente gehabt haben.

Gleich 17 neue Songs befinden sich auf dem zweiten Album, das das Kasseler Trio Samstag in der Backstube vorstellt. Jennes waren so kreativ, dass „wir schon wieder die nächste CD aufnehmen könnten“, wie Domes sagt.

Fast jedes Stück ist ein Ohrwurm. Ihr Deutschrock ist mal funky, mal poppig, mal ein Blues und mal wie bei „Geschichte“ ein Reggae. Anders als bei den Anfängen, als vor allem Domes die Songs schrieb, bringen sich nun alle ein. Zuvor spielten die Musiker in unterschiedlichsten Cover-Bands. Privat hören die Mittvierziger alles - von Elvis über Dire Straits bis Deichkind.

Kries und Stederoth arbeiten als Philosophen an der Uni, in „3,2,1“ geben sie mit dem evangelischen Jugendbildungsreferenten Domes ein Rätsel auf. Man glaubt zunächst „Bei Nolda geht es ab“ zu hören. In dem Song mit Zeilen wie „Mein Fleisch war schwach und die Frauen müde“ geht es jedoch nicht um den umstrittenen Kasseler Verkehrsdezernenten, sondern die Midlife-Crisis („bei null, da geht es ab“). So oder so: sehr lustig. (mal)

CD-Release-Konzert: Samstag, 19 Uhr, Backstube, Kochstraße 16, „Ins Neue“ gibt es über www.jennes-music.de

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