Das fetzte so richtig: Musikschule Baunatal im Schlachthof

Kassel. Brechend voll war der Saal des Schlachthofs am Mittwochabend. Die Besucher wollten die vier Ensembles der Musikschule Baunatal live erleben. Den Auftakt machte die von Posaunist Peter Linnemann geleitete 16-köpfige Swingband mit sechs Saxofonen und vier weiteren Bläsern.

Die seit fünf Jahren existierende Gruppe mit Musikern zwischen 30 und 60 Jahren präsentierte gefällige Versionen von „Fly Me To The Moon“ und „Basin Street Blues“. Nach einer Zugabe folgte ein Intermezzo des Percussion-Quintetts Los Niños de Sótano, bevor die 25 Personen der vor fast 30 Jahren gegründeten Bigband die Bühne betraten – jüngstes Mitglied: der zwölfjährige Pianist Tobias Rehor!

Peter Linnemann

Bei dieser ebenfalls von Linnemann umsichtig dirigierten Truppe lautete die Devise: Rhythmus und Groove. „Lady Marmalade“, „Pick Up The Pieces“ und „The Chicken“ gefielen auch in den Solopassagen. Mit Gastsänger Michael Holderbusch, der „You Can Leave Your Hat On“ und „Spinning Wheel“ herausröhrte, erreichte das Konzert seinen ersten Höhepunkt.

Die frische und vor Spielfreude strotzende Funkband mit der talentierten jungen Sängerin Stella Schiller bildete den Abschluss des Abends. Unter anderem gab es eine fetzige Version von Stevie Wonders „Sir Duke“ und „Valerie“ von Amy Winehouse zu hören. Bei James Browns „I Feel Good“ schließlich ließen sich sämtliche Akteure vom begeisterten Publikum für eine gelungene Leistungsschau der Musikschule Baunatal feiern. Foto: nh

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