Feuerprobe in der Stiftsruine

Bad Hersfeld. Für die Aufführung des Theaterstücks „Der Name der Rose“ wird die Stiftsruine in diesem Sommer bei den Bad Hersfelder Festspielen in ein Flammenmeer getaucht. Am Mittwochabend unternahmen Pyrotechniker die erste Feuerprobe in der größten romanischen Kirchenruine der Welt.

 „Keinen Effekt, sondern einen Zustand“ will Intendant und Regisseur Holk Freytag auf der Bühne sehen. Das Stück wird am 25. Juni Premiere haben bei dem bundesweit bedeutenden Freilicht-Theaterfestival. Höhepunkt der Feuershow war eine bis zu 13 Meter hohe Flammensäule, die in dem alten Gemäuer emporstieg. Geprobt wurden auch bis zu zwei Meter lange und 1,60 Meter hohe Flammenwände. Pyrotechniker Christoph Müller von der Firma TBF (Hamburg) beruhigte: „Es kann nichts passieren, wenn man drei Meter Abstand hält.“ TBF arbeitete bereits für in Hamburg gedrehte „James-Bond“-Szenen.

„Das Feuer ist so wichtig, weil es am Ende der Geschichte von Umberto Eco und unserer Inszenierung für die Reinigung der Ketzer steht. Es geht darum, ein sinnliches Erlebnis zu erzeugen, eine Illusion für die Zuschauer“, sagte Regisseur Freytag. „Der Name der Rose“ spielt in einem Kloster im Mittelalter. Daher passe das Stück optimal in die urige Stiftsruine. In einer der Hauptrollen ist Hans-Peter Korff zu sehen. (lhe)

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