Finale des Hugo-Staehle-Festivals in Baunatal

Flinke Finger und fröhliche Gesichter

Beeindruckt: Der Präsident der Klavierlehrervereinigung aus Südkorea, Chuel-Woo Bae, mit Schülerin Ju-Eun Baek, dahinter Anja Khoroshavina, Chiara Kubitzek und Elena Urvalov. Foto: Koch

Baunatal. Ein rauschendes Konzert mit 23 Mitwirkenden beschloss das IV. Internationale Hugo-Staehle-Festival für junge Pianisten. Fröhliche Gesichter, glückliche Klavierpädagogen, festlich gekleidete Kinder waren im Foyer der Baunataler Musikschule zu sehen. Wie auf einer Familienfeier wurden unzählige Fotos zur Erinnerung geknipst.

Sein Grußwort vor dem internationalen Auditorium sprach Schirmherr Landrat Uwe Schmidt in Englisch, dankte dabei der Festivalleiterin Elena Urvalov sowie Dr. Lorenz Becker (Louis-Spohr-Stiftung) und den neun Dozenten aus Russland, Südkorea, Italien, Kroatien, Frankreich und Kassel, die den musikalischen Nachwuchs ehrenamtlich unterrichtet hatten. Besonders einprägsam: der Koreaner Seong-bin Park (13), der seine Hochbegabung mit Franz Liszts irrwitzig virtuoser Konzertetüde „Gnomenreigen“ demonstrierte. Überhaupt war die koreanische Fraktion mit starken Talenten vertreten, denn auch die Pianistin Ju-Eun Baek machte Eindruck mit einer Scarlatti-Sonate.

Kultivierte Klangvorstellungen bei aller Leidenschaft zeigte der Italiener Valerio Sannoner mit dem ersten Satz aus Beethovens „Apassionata“-Sonate. Auch die Russen, wohl die führende Klaviernation, hatten Talente zu bieten. Etwa die doppelt begabte Daria Ozerskaya: Mit Dozent Iwan Urwalow spielte das Mädchen aus St. Petersburg einen Mozart-Konzertsatz für zwei Klaviere. Später sang es einen Song Andrew Lloyd Webbers mit astreiner Kinderstimme.

Von Georg Pepl

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