Frank Schulz erhält den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor 2015

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Erhält den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor 2015: Der Schriftsteller Frank Schulz. Foto: privat/nh

Kassel. Der „Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor“ geht im Jahr 2015 an den Schriftsteller Frank Schulz (57).

Der Preis, der von der Stiftung Brückner-Kühner und der Stadt Kassel vergeben wird, zeichnet den in Hamburg lebenden Autor für seine einzigartige hochkomische Sprachkunst aus, für die besonders seine Romane von „Kolks blonde Bräute“ bis „Onno Viets und der Irre vom Kiez“ stehen. Dies gab Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen gestern bekannt.

Der „Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor“, gestiftet von dem Schriftstellerpaar Christine Brückner und Otto Heinrich Kühner, feiert im Jahr 2015 sein 30-jähriges Jubiläum. Er ist mit 10 000 Euro dotiert und für Autoren bestimmt, deren Werk auf hohem künstlerischen Niveau von Komik und Groteske geprägt ist. Der erste Preisträger war 1985 Loriot.

Die Preisverleihung findet am 31. Januar 2015 im Kasseler Rathaus statt. Die Laudatio hält der Musiker („Element of Crime“) und Schriftsteller Sven Regener.

Wer den mit 3000 Euro dotierten „Förderpreis komische Literatur“ erhält, wird im September bekannt gegeben. Frank Schulz hatte den Förderpreis als Erster im Jahr 1999 erhalten. Seine künstlerische Laufbahn erhielt dadurch einen entscheidenden Impuls.

Der auch als Jury fungierende Stiftungsrat der Stiftung Brückner-Kühner sieht die künstlerische Entwicklung von Frank Schulz zu einem der renommiertesten Vertreter komischer Literatur auch als Bestätigung der bald 30-jährigen Förderpraxis des Kasseler Literaturpreises. Die Stiftung wurde von dem Schriftstellerpaar Christine Brückner und Otto Heinrich Kühner in Kassel gegründet. (w.f.)

Der Preisträger:

Frank Schulz (57, verheiratet) wurde in Hagen bei Stade geboren. Er arbeitete als Großhandelskaufmann und studierte dann Germanstik und Psychologie. 1982 erschienen erste Veröffentlichungen. Sein Debütroman „Kolks blonde Bräute“ (1991) machte ihn in der literarischen Szene bekannt. Seither erschienen sieben weitere Bücher. 1999 schlug Harry Rowohlt Schulz für den Förderpreis für grotesken Humor vor. Rowohlt nannte den in Hamburg lebenden Frank Schulz seinen „Lieblingsautor“.

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