TV-Kritik

Franken-Tatort "Ich töte niemand": Dunkel und bedrückend

+
Kommt an ihre Grenzen: Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel). 

Der Franken-Tatort "Ich töte niemand" um die Kommissare Felix Voss und Paula Ringelhahn wirkt dunkel und bedrückend – und bleibt spannend bis zum Schluss. Eine TV-Kritik. 

Bei manchen Szenen musste man bei dem vierten Franken-Tatort sehr genau hinsehen, um noch etwas zu erkennen – so dunkel waren die Bilder von Kameramann Felix Cramer.

Auch dadurch wurde man das bedrückende Gefühl, das sich durch den ganzen Film „Ich töte niemand“ zog, nicht los. Nur die Anfangsszene, in der in der Wohnung von Kommissar Felix Voss (Fabian Hinrichs) ausgelassen gefeiert wurde, zeigte einen fröhlichen Moment, der aber schnell unterbrochen wurde.

Franken-Tatort bleibt bis zum Schluss spannend

Der Film von Max Fäberböck (auch Buch, zusammen mit Catharina Schuchmann) verlangte dem Zuschauer einiges ab. Denn leicht war der Fall nicht, den die Kommissare lösen mussten. Dazu kam der Tod von Frank Leitner (André Hennicke), einem engen Freund von Kommissarin Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel), die dadurch an ihre Grenzen kam. Hervorragend gespielt war die letzte Szene, in der sie gegenüber der Frau ihres verstorbenen Freundes die Beherrschung verlor.

Durch die düstere Atmosphäre, die anfängliche Ungewissheit, was mit dem verschwundenen Ziehsohn der beiden getöteten Libyer Ahmad Elmahi (Josef Mohamed) geschehen wird und die mögliche Verwicklung Leitners in den Fall fesselte der "Tatort" bis zum Schluss. Das bedrückende Gefühl blieb über den Abspann hinaus.

Der Tatort in der ARD-Mediathek

Alle Tatort-Fans, die die Ausstrahlung des Franken-Tatorts "Ich töte niemand" verpasst haben, können ihn einen Monat lang im Internet in der ARD-Mediathek anschauen. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.