4:0 für die Freude: The Toasters im Schlachthof

Eindrucksvolles Gitarrenspiel: Toasters-Frontmann Robert Hingley. Foto: Fischer

Kassel. 4:0 für die Toasters gegen die Bewegungsfaulheit. Beim Konzert der amerikanischen Ska-Formation im gut besuchten Kulturzentrum Schlachthof hatte der intelligent dreinschauende Stehbesucher mit Bierglas in der Hand keine Chance. Von der ersten Minute an schüttete das Quintett um Haudegen Robert Hingley das Füllhorn der Begeisterung über den meist studentischen Besuchern aus und ließ auch während der ganzen Zeit nicht locker.

Pausen musste man für sich selbst definieren, und der perfekt ausgesteuerte Sound von Schlachthof-Mischer Robert Sell tat sein Übriges. Die Bläserfraktion mit ihren filigranen Improvisationsangeboten und das imposant agierende Schlagzeug/Bass-Konglomerat konkurrierten mit Frontmann Hingley und dessen eindrucksvollem Gitarrenspiel und rauen Gesangslinien um den Oscar des Abends.

Dabei pulverisierte der slowenische Drummer jeglichen Hilferuf nach kurzer Entspannung und trieb die Anwesenden in wilde Pogotanz-Gefechte. Wenn man sich den Tourplan der Band anschaut, konnte man kaum verstehen, mit wie viel Leidenschaft und Ausdauer da noch musiziert wurde. 50 Auftritte in 60 Tagen hören sich nach Routine, Arbeit und Stress an. Doch davon war an diesem Abend nichts zu merken. Vielleicht lag es auch an dem Kasten Bier, dessen Inhalt sich die Bandmitglieder während des Konzertes genüsslich hinter die Binde gossen. Das Ergebnis: 4:0 für die Lebensfreude. Großer Applaus und mehrere Zugaben.

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