Buntes Chorprogramm mit dem Vokalensemble „Ohne Namen“ in der Christuskirche

Frühlingsgefühle für acht Stimmen

Kassel. Mit dem Frühling verbindet jeder etwas anderes. Ein literarisch-musikalischer Abend mit dem Thema „Frühlingsgefühle“ gestaltet sich dementsprechend nicht ganz einfach.

Judith Helms (Sopran), Heike Franken (Sopran), Dorte Pflüger (Alt), Wiebke Schlott (Alt), Andreas Cessak (Tenor), Frank Bolz (Tenor), Geburtstagskind Oliver Breul (Bass) und Ralf Gebauer (Bass) stellten sich als Esemble „Ohne Namen“ Donnerstagabend mit einem etwa einstündigen Chorprogramm in der Christuskirche dieser Aufgabe.

Mit Liedern von Dowland, Schubert oder dem Comedian-Harmonists-Hit „Veronika der Lenz ist da“ bot der versierte Chor ein Programm, das ebenso farbenfroh wie die besungene Jahreszeit war. Zu keinem Zeitpunkt machte sich die verschwindend kurze Probenzeit von gerade einmal zwei Treffen zur Einstudierung des Konzertprogrammes bemerkbar.

Angesichts eines homogenen, transparenten, fein nuancierten Chorklanges und einer deutlichen Artikulation kann dem Kasseler Chor eine professionelle Leistung auf hohem Niveau bescheinigt werden. Eine tolle Ergänzung waren die szenisch dargestellten Texte, die von den Sängern wirkungsvoll präsentiert wurden und die wechselhaften Gefühlslandschaften zum Thema Frühling passend zum Konzertprogramm illustrierten.

Kein Wunder, dass sich einige Zuschauer in der etwa zur Hälfte gefüllten Kirche über das „Klatschverbot“ frech hinwegsetzten und die tolle Leistung der Interpreten auch während des Konzertes mit Beifall prämierten - auf dem Programmzettel war um einen Applaus erst nach der Vorstellung gebeten worden.

Von Sebastian Krämer

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