Das „Ari Hest - University Project“ im Institut für Musik

Ein Funke Hoffnung

Voller Energie: Ari Hest mit den Studierenden. Foto: Schoelzchen

Kassel. Was für eine sonore Stimme, dachte wohl jeder bewundernd im ausverkauften Konzertsaal des Instituts für Musik der Kasseler Uni. Dem New Yorker Singer/Songwriter Ari Hest flogen dort am Samstag für seinen schmeichelnden Bariton und seine feinfühligen Songs die Sympathien zu. Ein tolles Projekt hat der Uni-Dozent Roman Beilharz auf die Beine gestellt.

Es ist ein Beispiel dafür, was sich mit Enthusiasmus erreichen lässt: Im Vorjahr erarbeitet Beilharz beim Band-Seminar „Songs ohne Verfallsdatum“ mit Studenten ein Lied Hests. Kurz darauf lernt man den New Yorker Geheimtipp bei dessen Marburger Konzert kennen - und es entsteht die Idee für einen gemeinsamen Auftritt.

Der fand nun als Veranstaltung des Instituts für Musik und des Kulturzentrums Schlachthof großen Anklang bei 230 Gästen. Viel Energie kam von der ausgezeichneten Studentenband um Profi-Schlagzeuger Beilharz. Zudem gab es eine Besetzung mit zusätzlichen Streichern und Bläsern - und reizvollen Arrangements von Beilharz, Thomas Höhl, Fabian Haller und Sandra Müller.

Bis hin zum krönenden Solo-Zugabenblock Hests brachte der Abend viele stimmungsvolle Momente. Zum Beispiel als beim nachdenklichen Song „Business of America“ Videobilder der Bewegung „Occupy Wall Street“ gezeigt wurden. Da mischte sich Melancholie mit einem Funken Hoffnung.

Von Georg Pepl

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.