Neu im Kino: Die Detektivgeschichte „Das Haus der Krokodile“

Ein gruseliger Detektivfilm für Kinder 

Ein Geisterhaus: Viktor (Kristo Ferkic) entdeckt in der Villa viele ungewöhnliche Dinge. Foto: Constantin

Mit „Das Haus der Krokodile“ holen die Regisseure Cyrill Boss und Philipp Stennert eine besondere 70er-Jahre-Serie aus der Versenkung und bringen sie mit Spannung und viel Grusel zeitgemäß auf die Leinwand.

Damals spielte Kinderstar Tommy Ohrner die Hauptfigur Viktor, heute ist er - allerdings nur kurz - als Vater des Jungen zu sehen.

Erlebnisse im Geisterhaus

Die Familie Laroche wohnt seit Kurzem in der Villa eines Onkels. Nicht in irgendeiner, sondern einer riesigen, düsteren, mit kleinen Türmchen, verwinkelten Wohnungen und einem sehr hohen Treppenaufgang. Ein Geisterhaus.

Der elfjährige Viktor (Kristo Ferkic) hat viel Zeit, durch die düsteren Zimmer zu streifen. Er stößt auf das Tagebuch der kleinen Cäcilie, die vor vielen Jahren unter mysteriösen Umständen im Haus ums Leben kam. Die Detektivarbeit beginnt. Viktor folgt ihren Hinweisen. Das Spiel mit Gruselelementen hebt den Film ebenso wie seine ausgezeichnete Besetzung von einer durchschnittlichen Detektivgeschichte ab.

Nach einem Moment des Erschreckens und der panischen Flucht in sein Zimmer - Viktor sieht eine dunkle Gestalt im Spiegel durch die Wohnung huschen - bleibt die Frage: Einbrecher oder Geist?

Der Film zieht viele Register, um mit Licht, Geräuschen und unheimlichen Orten die jungen Zuschauer in Anspannung zu halten. Doch da sich der kleine Held mehr als Detektiv denn als Geisterjäger sieht, verlieren sich die Mystery-Elemente wieder. Dafür spielen spannende menschliche Verwicklungen eine wichtigere Rolle.

„Das Haus der Krokodile“ ist unheimlich geworden - aber auch unheimlich gut. (tx)

Genre: Kinderfilm

Altersfreigabe: ab 6

Wertung: 4 SterneVon Diemuth Schmidt

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