Die 24-Jährige trat im Theaterstübchen auf

Gefeierte Pop-Hoffnung: Sängerin Lea in Kassel

Im Aufschwung: Sängerin Lea. Foto: Cathleen Wolf/nh

Kassel. „Wir haben gestern in Münster unseren Tour-Auftakt gehabt, und es war schon sehr schön, aber nichts geht über die Heimatstadt“, freute sich die Kasseler Sängerin Lea im gut gefüllten Theaterstübchen.

Vor einem Publikum quer durch die Generationen gab es ein gefeiertes Heimspiel der 24-Jährigen, die man nur eine Pop-Hoffnung nennen kann.

Bereits im Dezember 2007 wurde Lea-Marie Becker mit ihrer Piano-Ballade „Wo ist die Liebe hin“ zum Star auf You-Tube. In diesem Jahr ging es kräftig weiter mit ihrer Karriere, denn im April erschien ihr Debütalbum „Vakuum“ bei dem Sony-Label Four Music, das unter anderem auch Mark Forster unter Vertrag hat. Das Album der mittlerweile in Hannover lebenden Sängerin enthält deutschsprachigen Indie-Electro-Pop und zaubert mit klanglicher Raffinesse eine melancholische Atmosphäre hin.

Auch im Theaterstübchen überzeugte der Sound von Lea und ihren Mitmusikern Hannes Porombka (Gitarre, Synthesizer) und Frederic Michel (Drums). Als Stimmungsverstärker kamen Lichteffekte hinzu, perfekt synchronisiert mit Laut-Leise-Kontrasten. Starken Wiedererkennungswert hatte es schon, wenn Lea ihre jung und weich klingende Stimme mit Piano-Akkorden begleitete. Das war bezaubernd, ja entwaffnend. Kleine Unsicherheiten in einem neuen Lied, das sie eigens in Kassel uraufführte, verstärkten den sympathischen Eindruck.

Außerdem gab es eine schwebende Version des Klassikers „I’m So Excited“, und in der ersten der drei Zugaben war Mitsingen gefragt. Da erzählte Lea von der Liebe zwischen einem Igel und einem Stachelschwein - allerliebst.

Begonnen hatte der rundum gelungene Abend mit der Hamburger Sängerin Toksï, die bei rollenden Hip-Hop-Grooves ihr frisches Talent zeigte.

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