Lona Culmer-Schellbach sang im Opernfoyer

Das war ein Genuss

Lona Culmer-Schellbach

Kassel. Schon seit 1989 zählt Lona Culmer-Schellbach zum Ensemble des Kasseler Staatstheaters. Noch immer umgibt sie die Magie einer attraktiven Frau, noch immer vermag sie mit ihrer gefühlsstarken, facettenreichen Stimme zu begeistern. So auch am Donnerstag im Foyer des Opernhauses mit ihrem Programm „Barock bis Broadway“.

Mit dabei Thomas Rimes und Hubert Dapp am Klavier, Simon Etzold am Schlagzeug, Anke Stedingk (Moderation) und Herwig Lucas als Sprecher. Sie alle servierten Kleinode aus verschiedenen Epochen und Jahrhunderten. Culmer-Schellbach zog vom Barock bis zu Gospels und Blues alle Register, ob bei Vivaldis „O qui coeli terraeque“, Mozarts „Der Zauberer“ oder bei Schubert. Bei Rachmaninovs „How Fair this Spot“ leuchtete nicht nur die Stimme der Sängerin. Stedingk rezitierte die Texte zunächst einfühlsam und ausdrucksstark - auch ihr zuzuhören war ein Genuss.

Auch eine Uraufführung hatte der Abend zu bieten: „Den Mahlerbrief“, einen Liebesbrief Mahlers an seine Frau, hat der zeitgenössische Komponist Hubert Dapp für Stimme, Klavier, Schlagzeug und Sprecher vertont. Für manche Ohren war es der Höhepunkt, andere hatten mit den expressiven Klang- und Sprachfragmenten etwas Mühe.

Von Steve Kuberczyk-Stein

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