TV-Kritik 

Germany`s next Topmodel: Inszeniertes Drama beim Umstyling

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Mag ihre neue Frisur nicht: Kandidatin Zoe nach dem Umstyling bei Germany`s next Topmodel

Es ist die Folge, auf die sich die Fans der Castingshow „Germany’s next Topmodel“ am meisten freuen: Das große Umstyling.

Für die angehenden Models scheint es jedes Jahr eine Überraschung zu sein, denn zuverlässig fließen angesichts der Scheren und drohenden Kurzhaarfrisuren immer die Tränen. So auch am Donnerstag, die Panik unter den Kandidatinnen war groß. Das größte Drama machte wohl Klaudia. Sie weinte und jammerte von Beginn an. Am Ende wurden ihr nur die Spitzen geschnitten und die Haare gefärbt, das Drama war also unbegründet.

Wesentlich schlimmer traf es die 18-jährige Zoe, die die wohl hässlichste GNTM-Frisur aller Zeiten bekam. „Ich sehe aus wie ein Fußballer aus den 80ern“ fasste sie es treffend angesichts ihres seltsamen Vokuhilas zusammen.

Unterstrichen wurde das Umstyling mit dramatischer Musik und Zeitlupen von fallenden Haaren. Und um die Mädchen noch weiter zum Weinen zu bringen, provozierte Heidi Klum sie mit leeren Drohungen, dass sie womöglich Haare abrasieren und abschneiden würde. Für die schadenfrohen Zuschauer wird das Drama also inszeniert. Mädchen, die sich nicht beschwerten, wurden kaum gezeigt.

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