Neu im Kino: Der Sauf- und Katerfilm „Hangover 2“ ist ein müder Aufguss von Teil 1

Gestern blau, heute blau

Chaostruppe: Alan (Zach Galifianakis, von links), Teddy (Mason Lee), Stu (Ed Helms) und Phil (Bradley Cooper). Foto:  Warner

Vor zwei Jahren prosteten sich im Sommerkinostreifen „Hangover“ drei gute Freunde zu, ganz in freudiger Erwartung einer Nacht, die sie ein Leben lang nicht vergessen würden. Das böse Erwachen folgte am nächsten Tag. Nach einem massiven kollektiven Blackout galt es, die Abenteuer im Vollrausch zu rekonstruieren.

Das Publikum mochte die deftige Geschichte voller skurriler Gags. Bei überschaubaren Produktionskosten schwang sich der Film von Todd Phillips zu einer der profitabelsten Erwachsenen-Komödien aller Zeiten auf.

Zahnarzt Stu (Ed Helms) hat in „Hangover 2“ die große Liebe gefunden. Stus Freunde Phil (Bradley Cooper) und Alan (Zach Galifianakis) lassen es sich nicht nehmen, den Spuren der Liebenden nach Thailand zu folgen, auch wenn Alkohol diesmal tabu sein soll. Obwohl: Eine Flasche Bier beim Lagerfeuer am Strand hat sicher noch niemandem geschadet. Als die Sonne über Thailand aufgeht, ist es schon wieder passiert.

Naturgemäß bietet das „Hangover“-Handlungskonzept nur einen sehr geringen Spielraum für Variationen. Deshalb müssen sich die drei Helden nun vielen Situationen stellen, die sie so oder so ähnlich bereits abgehakt hatten. Es gibt weniger zu lachen, und auch wenn es in Teil eins schon nicht zimperlich zuging, wurde die Geschmacksgrenze noch einmal nach unten hin ausgedehnt.

Genre: Komödie

Altersfreigabe: ab 12

Wertung: !!:::

Von André Wesche

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