„Gib Salz, Mann“: Solidaritätskonzert für die Kulturfabrik

Kassel. Gut, wenn man in schlechten Zeiten Freunde hat. So wie die Kulturfabrik Salzmann, die von Verfall und Vandalismus bedroht ist und deren Betreiber nach zahlreichen Fehlplanungen derzeit kein richtiges Zuhause haben.

Ein Zeichen dagegen setzte das Solidaritätskonzert „Gib Salz, Mann!“ am Dienstag im proppenvollen Kulturzentrum Schlachthof.

Für die Fabrik, in der seit 1980 Kultur stattfand, seien 4000 Unterschriften gesammelt worden, sagte Geschäftsführer Oliver Leuer hoffnungsvoll. Die Vielseitigkeit des von Veronika Blum moderierten Programms mit 50 Mitwirkenden sollte auch für die Bandbreite der Kulturfabrik stehen.

Den Auftakt machte Singer-Songwriterin Nadine Fingerhut mit poetischen und sozialkritischen Texten sowie einer Stimme, die an Nena erinnert. Eine Künstlerin, die man sich merken sollte.

Liebenswert durchgeknallt präsentierte sich Pavel Czechovic, der etwa eine „Hymne für die Fernfahrer“ anstimmte. Unter der Leitung von Angela Schlehuber sang der 40-köpfige Chor Movicanto Goldies wie „Blackbird“ (Beatles).

Zum Abschluss gab es dann treibende Soul- und Funkmusik von Groove T. Das Publikum ließ sich sofort anstecken, tanzte und spendete viel Beifall für alle Mitwirkenden.

Von Steve Kuberczyk-Stein

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