Grooven wie geschmiert: Stolle und Company eröffneten die Blueswoche

Gut abgestimmter Mix aus Eigenkompositionen und Fremdmaterial: Thomas „Stolle“ Stolkmann im Theaterstübchen. Foto: Malmus

Kassel. „Pharao“ Markus Knierim hatte gerufen und alle kamen, um Thomas Stolkmann, besser bekannt als Stolle, und seine vierköpfige Company am Montagabend zur Eröffnung der zehnten Blueswoche im Theaterstübchen zu erleben.

Angesichts des starken Publikumsandrangs platzte der Club förmlich aus allen Nähten.

Als Opener sang und spielte der 22-jährige DSDS-Teilnehmer Michael Margraf ein gefälliges halbstündiges Set aus Titeln von Rod Stewart bis Leonard Cohen, bevor Local Hero Stolle mit Band die Bühne enterte. Bestens aufgelegt hatte der sympathische Hutträger mit den schwarzen Lackschuhen ein leichtes Heimspiel und schon vor dem ersten Ton alle Fans auf seiner Seite.

Mit seiner durch ungezählte Auftritte gestählten Routine, kombiniert mit Können und Inspiration, rief der auch in mehreren sozialen Projekten engagierte Stolle bei den Zuhörern durchweg Begeisterung hervor.

Kein Problem für ihn, die Besucher durch einen lockeren Spruch wie „Ihr seid das Schlagzeug“ zum minutenlangen Klatschen oder Singen seines Hits „How I miss your love“ zu animieren - dieser Song wird inzwischen sogar von anderen Kasseler Musikern gecovert.

Stolles Company bot einen gut abgestimmten Mix aus alten und neuen Eigenkompositionen sowie klassischem Fremdmaterial von James Brown, Bill Withers, Ray Charles, den Temptations und - leicht aus dem musikalischen Kontext fallend - Santana. Die Band mit Phunky Phil (Saxofon), Ben Smith (Bass), Björn Bott (Drums) und Keyboarder Sergej Weigandt groovte und funkte wie geschmiert, auch in den leiseren Bluesmomenten wirkte sie überzeugend.

Nach gut zwei Stunden schickten Stolle & Company das Publikum mit zwei Bonustiteln nach Hause.

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