US-Sängerin Pink mit sexy Outfit und großer Show beim Hessentag in Stadtallendorf

Der große Bühnenzauber

Spektakuläre Show: US-Popikone Pink beim Hessentag in Stadtallendorf. Foto: dpa

Stadtallendorf. Als die US-Amerikanerin Alecia Beth Moore im Teenageralter als einzige Weiße Mitglied in einem kirchlichen Gospelchor werden durfte, ahnte niemand, dass sie, die wegen eines starken Asthmaleidens mit Gesangsunterricht begonnen hatte, unter dem Namen Pink für viele selbst zu einer Art Religion werden würde.

Am Donnerstag pilgerten 40 000 Menschen zum Hessentag nach Stadtallendorf, um die Pop-Ikone live zu erleben. Doch vor der Riesenfete in der Hessentagsarena, die mit einem großen Vorprogramm (Butch Walker, Nikka Costa) einherging, stand für die Fans zunächst Frust: Zwei Stunden Stau dämpfte die Vorfreude, und so mancher musste einen Parkplatz mit einer halben Stunde Fußmarsch in Kauf nehmen. Um 21.15 Uhr aber hieß es: Bühne frei für Pink.

Es war eine opulent ausgeschmückte Bühne. In zwei Ebenen aufgeteilt, bot sich dem Betrachter ein riesiges Puppenhaus. In der oberen Ebene, einer Fantasie-Collage gleich, ein Sammelsurium aus Leuchtbildern, Windrädern, Ballons und Traumelementen. Von dort aus führten zwei Rutschen und zwei Treppen zur unteren Bühnenebene, auf der Pink, ihre Back-Vocal-Sängerinnen und Band sich austobten.

Vor Beginn des Konzerts aber nahm eine riesige Konfetti-Kanone die Aufmerksamkeit gefangen. Würde die 30-Jährige daraus auf die Bühne katapultiert werden? Nein, doch auch so war ihr Erscheinen spektakulär genug. Gewandet in einem hautengen, schwarzen Dress marschierte sie die Bühne ab und schleuderte ein röhrendes „Wie geht’s euch?“ von der Bühne. Zeitgleich setzten harte Gitarrenriffs ein, und schon mit ihrem ersten Stück „Funhouse“ peitschte sie die Stimmung auf Höchstwerte. Das begeisterte Publikum durfte sich über zahlreiche Hits wie „Please don’t leave me“, „Bad Influence“ oder „Sober“ freuen und sang aus voller Kehle mit.

Romantisch wurde es, als die Abendsonne blutrot unterging und Pink, nun noch spärlicher bekleidet, mit erotischer Gesangsfärbung ein zärtliches „Dear Mr. President“ in das Mikro hauchte. Nach 90 Minuten Bühnenzauber verabschiedete sich die Pop-Diva von ihrem begeisterten Publikum.

Von Steve Kuberczyk-Stein

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