Neu im Kino: „Vergebung“, letzter Teil von Stieg Larssons „Millennium-Trilogie“

Die große Verschwörung

Abgeführt: Die Computer-Hackerin Lisbeth Salander (Noomi Rapace). Foto: nh

Der Rettungshubschrauber flog davon und mit ihm die Heldin des Films in höchster Lebensgefahr. So endete „Verdammnis“ - der zweite Teil der Verfilmung von Stieg Larssons „Millennium-Trilogie“.

Gnadenlose vier Monate ließ der Verleih die Zuschauer warten, bis mit „Vergebung“ der Faden aufgenommen wird. Verwundet liegt Lisbeth Salander (Noomi Rapace) im Krankenhaus, genauso wie ihr verhasster Vater, den sie im Kampf fast getötet hätte.

Aber nicht der familiäre Rachefeldzug steht im Zentrum der Handlung, sondern die Aufdeckung einer Verschwörung, in die alte Seilschaften aus den Geheimdiensten verwickelt sind. Während Lisbeth des Mordes angeklagt wird, versucht der Reporter Mikael Blomkvist (Michael Nyqvist), ihre Unschuld zu beweisen. Dabei stößt er auf eine Geheimorganisation.

Die alten Herren sind zwar schon größtenteils im Ruhestand, greifen aber dennoch zu rabiaten Methoden, um die Aufdeckung ihrer dunklen Machenschaften zu verhindern. Derweil rüstet sich Lisbeth Salander in der Gefängniszelle mit Irokesenhaarschnitt und schwarzer Lederjacke wie eine Punk-Amazone für ihren großen Auftritt in dem Gerichtsverfahren. Im letzten Teil der Millenniums-Trilogie werden die Fäden der beiden ersten Folgen zu einem großen Verschwörungsnetz zusammengesponnen. Auch wenn Regisseur Daniel Alfredson die Romanvorlage kräftig zusammengekürzt hat, profitiert die filmische Adaption von Larssons kunstvoll verzahnten Plotkonstruktionen.

Genre: Thriller

Altersfreigabe: ab 16

Wertung: !!!!:

www.hna.de/kino

Von Martin Schwickert

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