Eine Reise um die Welt: Liebe- und stimmungsvolles Familienkonzert im Staatstheater

Großer Bahnhof für einen Bären

Kassel. Auch wenn es sich beim Londoner Bahnhof Paddington um einen der Hauptbahnhöfe der britischen Metropole handelt, wäre dieser ohne den sympathischen Bären wohl kaum so bekannt. Im populären Kinderbuch von Michael Bond trifft eine englische Familie in eben diesem Bahnhof einen Bären, der aus Peru stammt. Mr. und Mrs. Brown benennen Paddington nach seinem „Fundort“ und entscheiden sich dafür, ihn bei sich aufzunehmen.

Sonntagnachmittag drehte sich im zweiten Familienkonzert im Schauspielhaus alles um die musikalische Seite des wohl berühmtesten Marmeladefans. Erzählt wurde die Geschichte des Bären und seines ersten Konzertbesuchs im Staatstheater. Vor den kleinen und großen Zuschauern schlüpfte Erzähler Christian Sprecher, bekleidet mit blauem Mantel und rotem Hut, in die Rolle des Bären. Unterstützt von Moderatorin Gina Schwarzmaier und musikalisch stimmungsvoll untermalt vom souverän aufspielenden Orchester des Staatstheaters unter der Leitung von Alexander Hannemann, das Paddingtons Reise etwa mit Musik aus Peru und Ungarn unterlegte. Mit dem Publikum zusammen stimmte man das Paddingtonlied an.

Doch gab es auch für die älteren Zuschauer einiges zu entdecken, etwa wenn Schwarzmaier sich von den Musikern einzelne Instrumente erklären ließ oder das Publikum bei einem Csárdás zur Tanzstunde bat. Unter der Anleitung von Sprecher und Schwarzmaier wurden dem Publikum im halbgefüllten Saal die wichtigsten Schritte beigebracht.

Bravo-Rufe und kräftiger Beifall waren der verdiente Lohn für eine liebevolle und musikdidaktisch sinnvoll gestaltete Vorstellung. Als Zugabe und Ohrwurm gab es das Paddingtonlied.

Von Sebastian Krämer

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