Saison beginnt am 8. Juli

Großes Wiedersehen zum Jubiläum: Programm für Kasseler Kulturzelt steht fest

Kassel. Wenn man 30 wird, kann man zurückschauen. Das macht das Kasseler Kulturzelt mit seinem neuen Programm im Jubiläumsjahr.

In der am 8. Juli beginnenden Saison kommen alte Bekannte wie der schwedische Jazzer Nils Landgren, die US-Wüstenrocker Calexico und die Schweizer Sängerin Sophie Hunger an die Drahtbrücke.

"Wir haben liebenswerte Weggefährten eingeladen, die unser Festival geprägt haben“, sagt Organisatorin Angelika Umbach. Gleichwohl gibt es auch spannende neue Gesichter: Singer/Songwriter Joris etwa gastiert gleich an zwei Abenden im Kulturzelt. Prominente Namen sind außerdem die US-Sängerin Cat Power und das deutsch-schweizerische Pop-Duo Boy.

„Es gibt heute mehr phänomenale Musik als je zuvor“, sagen Umbach und ihr Mitstreiter Lutz Engelhardt nach 30 Jahren Kulturzelt.

Von Käptn Peng bis Von Brücken: Das Kulturzelt-Programm im Überblick

8. Juli:  Nils Landgrens’s Funk Unit. Der schwedische Posaunist ist einer der wenigen Jazzer, die die Masse begeistern können.

9. Juli: John Scofield, Brad Mehldau, Mark Giuliani. Besonderes Projekt der beiden US-Jazzer mit dem italienischen Drummer, der zuletzt für David Bowie arbeitete.

12. Juli: Glen Hansard. Spätestens seit seiner Hauptrolle im Musikfilm „Once“ zählt der Ire zu den gefragtesten Songwritern

13. Juli: Cat Power. Die Amerikanerin schreibt traumhaft düstere Alternative-Songs und erschrickt ihre Fans immer wieder mit exzentrischen Auftritten.

14. Juli: José James. Der Amerikaner wird als „neue Stimme des Jazz“ gefeiert.

15. Juli: Keb’ Mo’. Legenden wie B.B. King und Natalie Cole interpretierten die Songs des US-Blues-Gitarristen.

16. Juli: Sophie Hunger: Die Sängerin ist der wichtigste Pop-Export der Schweiz.

20. Juli: Calexico. Die US-Wüsten-Rocker mit dem nordhessischen Trompeter Martin Wenk gehören zu den Lieblingskünstlern des Kulturzelt-Publikums.

21. Juli: Glasperlenspiel. Das Duo vom Bodensee hat sich nach einem Roman von Hermann Hesse benannt und macht eingängigen Electropop.

22. Juli: Jesper Munk. Der 23-jährige Deutsch-Däne hat es vom Straßenmusiker zum Nachwuchsstar der heimischen Blues-Szene geschafft.

23. Juli: Nneka. Der HipHop-Soul der in Hamburg lebenden Nigerianerin erinnert an Lauryn Hill.

24. Juli: Sunset Sons. Mit ihrem melodischen Alternative-Rock könnte das britisch-australische Quartett nun auch in Deutschland groß rauskommen.

27. und 28. Juli: Joris. Nach seinem kometenhaften Aufstieg wird der ostwestfälische Singer/Songwriter gleich zweimal das Kulturzelt füllen.

29. Juli: John McLaughlin. Die 74 Jahre alte Gitarrenlegende aus Großbritannien mixt mit seinem Allstar-Projekt Rock und Jazz.

30. Juli: Candy Dulfer. Die niederländische Saxofonistin wurde durch ihre Arbeit für Prince zum Star.

31. Juli: Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi. Die gefragte Alternative-HipHop-Band um Schauspieler Robert Gwisdek spielt diese Saison nur drei Konzerte - eines davon in Kassel.

3. August: Bernhoft. Als erster Nichtamerikaner wurde der Norweger in der Kategorie „R’n’B“ für einen Grammy nominiert.

4. August: Wallis Bird. Die irische Liedermacherin und Wahl-Berlinerin ist live eine Wucht.

5. August: Von Brücken. Mit seiner neuen Band macht der Ex-Jupiter-Jones-Sänger Nicholas Müller schönen Gitarren-Pop.

6. August: Johanna Borchert, Vincent Peirani & Emile Parisien, Omer Klein Trio. Außergewöhnliche Jazznacht mit der deutschen Echo-Preisträgerin, dem französischen Akkordeon/Saxofon-Duo und dem Trio um den israelischen Pianisten.

7. August: Deine Freunde. Die Hamburger Rapper gelten als Deutschlands coolste Kindermusik-Formation.

10. August: Thees Uhlmann. Der ehemalige Tomte-Sänger ist eine Rampensau und nun auch noch Bestsellerautor.

11. August: St. Paul & The Broken Bones. Der Soul des Sextetts aus Alabama erinnert an große Vorbilder wie Otis Redding.

12. August: Boy. Den feinen Pop des deutsch-schweizerischen Duos kann man einfach nicht schlecht finden.

13. August: Triosence. Das Trio um den Kasseler Pianisten Bernhard Schüler ist längst international erfolgreich.

14. August: Seven. Der Schweizer Soul-Sänger ist demnächst auch im Vox-Format „Sing meinen Song - Das Tauschkonzert“ zu erleben.

17. August: Phela & Tex, Lola Marsh. Die Berliner Pop-Sängerin Phela trat im Vorprogramm von Andreas Bourani auf. Der Indie-Folk des israelischen Duos Lola Marsh gilt als Geheimtipp.

18. August: Gloria. Band-Projekt von TV-Moderator Klaas Heufer-Umlauf und Mark Tavassol (Wir sind Helden).

19. August: Caravan Palace. Mit ihrem Electro-Swing brachten die Franzosen das Kulturzelt schon 2013 zum Tanzen.

20. August: Myles Sanko. Der Sänger aus Cambridge ist der Shootingstar der britischen Soulszene.

21. August: 17 Hippies. Zum Finale kommen wie jedes Jahr die Berliner. 

Zum Nachhören: Das neue Kulturzelt-Programm

Tickets gibt es ab 24. März beim HNA-Kartenservice (0561/203-204) sowie in Kassel bei Gestochen Scharf, Dörnbergstraße 12

www.kulturzelt-kassel.de

Rubriklistenbild: © HNA/Malmus

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