Soulful Christmas im Gleis 1: Ein Hammer, diese Party

Eine warme, voluminöse Stimme: Jeffrey Staten trat mit der Kasseler Formation Street Life auf, im Hintergrund Peter Zingrebe (Saxofon) und Manuel Grohe (Bass). Foto: Fischer

Kassel. "Soulful Christmas", eine Veranstaltung mit drei Bands, organisiert von Jeffrey Staten im Gleis 1, war ein echter Volltreffer.

Kassel. Das Fazit vorweg: Die Soulful-Christmas-Party, die am Freitag im Gleis 1 zum zweiten Mal über die Bühne ging – bestens organisiert vom US-amerikanischen Sänger und Produzenten Jeffrey C. Staten – war ein Hammer. Sehr bedauerlich, dass nur knapp 140 Besucher kamen.

Drei Bands heizten ein. In den Umbaupausen hielt DJ Mr. Mo die Stimmung. Den Auftakt machte Staten, der in den 80er-Jahren mit seiner Band Round One mit dem Song „In Zaire“ einen Top-Ten-Hit hatte, mit der Kasseler Formation Street Life (Mario Grode, Roland Oumard, Thomas Kepper, Michael Reffke, Peter Zingrebe). „Can’t Take My Eyes Off You“, einen Gloria-Gaynor-Hit aus den 70ern, kündigte er zum Auftakt an, schob nach, dass er „ein Kind der 60er“ sei. Schmuse-Soul mit Schwung war auch bei den folgenden Stücken angesagt: „Summertime“ als Soulversion, „A Change Is Gonna Come“, das der kalifornische Sänger Sam Cooke 1964 rausbrachte. Staten hat die passende Stimme für solche Stücke: warm, voluminös, schwarz, ein wenig angeraut. Auch seine Ausstrahlung, sein Charisma fesselten. Die Band harmonierte bestens mit ihm. Für zwei Stücke holt er Sängerinnen – Stephanie Früchtenicht und Kathrin Schipping - auf die Bühne. Sie sorgten für gelungene Kontraste. Das Publikum in Partystimmung feierte Staten und Band.

Es folgte der Funk-, Soul- und Blues-Musiker Thomas „Stolle“ Stolkmann mit Band. Er war für die Formation Mojo Kings eingesprungen und hielt die Party am Kochen. Mit Klassikern wie „Ain’t No Sunshine“ (Bill Withers), „Black Magic Woman“ (Santana) und „Papa Was A Rolling Stone (Temptations) ließen es die Musiker krachen.

Auch die dritte Band war ein Volltreffer: Die Kasseler Urgesteine von Rockhead spielten Rock-Klassiker mitreißend und hammerhart. Beide Sänger – Al Crepo und Mike Gerhold – haben Stimmen zum Glas schneiden. Das Repertoire: Hits von Status Quo, von Sweet, „Locomotive Breath“ von Jethro Tull, „Come Together“ in Hardrock-Version – grandios.

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